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COVID-19

An fünf Standorten im Freistaat Sachsen sollen Fünf- bis Elfjährige regelmäßig Impfangebote gegen SARS-CoV-2 erhalten. Der erste Kinderimpftag ist für Samstag geplant.

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Dresden. Die sächsische Staatsregierung will mit Angeboten an Wochenenden und in den Ferien die Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren vorantreiben. Für diese Impfaktionen in den Impfstellen des Freistaats seien 20 .000 Dosen des Kinderimpfstoffs von BioNTech bestellt worden, teilte das Sozialministerium mit. Für kommenden Samstag sei der erste Kinder-Impftag geplant.

In den Impfstellen von Chemnitz, Dresden und Leipzig könnten jeweils rund 200 Mädchen und Jungen geimpft werden. Vom 27. bis zum 30. Dezember würden dort sowie in Löbau und Eich ebenfalls Kinderimpfungen erfolgen. Vom 8. Januar an sei an diesen fünf Standorten jeden Samstag ein solcher Kinderimpftag zu den regulären Öffnungszeiten geplant. Je nach Nachfrage und Verfügbarkeit von Kinderärzten werde dieses Angebot „bedarfsgerecht angepasst“.

Im Laufe der kommenden Woche werde die Terminvergabe für Kinderimpfungen ab dem 27. Dezember starten. Termine seien von da an ausschließlich über das Online-Buchungsportal zu vereinbaren. „Wichtig ist, dass die Impfungen kindgerecht ablaufen“, sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD). „Da es auch einen hohen Beratungsbedarf der Eltern gibt, sind die Kinderarztpraxen erster Ansprechpartner, denn hier können Eltern und auch Kinder sich vertrauensvoll beraten lassen.“ In Sachsen gebe es 277 niedergelassene Kinderärztinnen und -ärzte. Darüber hinaus hätten bislang rund 20 Kinderkliniken und -ambulanzen im Freistaat regelmäßige Impfungen für Kinder angekündigt.

Die sächsische Impfkommission empfiehlt seit Anfang Dezember die Corona-Impfung für Kinder zwischen fünf und elf Jahren, wenn sie Risiken für einen schweren Verlauf aufwiesen oder Kontakt zu Risikopersonen hätten. (sve)

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