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Die Duftmarke: Frostbeule Mann

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Wärmflasche, Wollsocken, Heizung bis zum Anschlag aufgedreht – und das alles bei 17 Grad Außentemperatur: Na, woran denken Sie bei diesem Szenario? Etwa an Ihre Gattin oder die dauer-fröstelnde Mitarbeiterin am Empfang? Pustekuchen!

Denn Frieren ist nun offiziell Männersache. Laut einer neuen US-Studie können Frauen Kälte viel besser aushalten als ihre männlichen Zeitgenossen, ihre Temperaturtoleranz soll um ein Grad niedriger liegen. Noch einmal zum Mitschreiben: Ein ganzes Grad Celsius. Das war es dann wohl mit dem weiblichen Weichei-Image!

Männliche Praxisinhaber reiben sich an dieser Stelle erfreut – oder vor Kälte? – die Hände. Ab sofort können sie bei den Heizkosten bares Geld sparen. Drehen Sie dafür den Temperaturregler einfach ein klitzekleines bisschen herunter.

Über die ideale Arbeitstemperatur hüllt sich die Studie leider in Schweigen. Wie wäre es mit 14 Grad? Wetten, dass der befürchtete Aufschrei der bis dato als Frostbeulen-Fraktion gebrandmarkten weiblichen Belegschaft ausbleibt? Sie wird das ü-brr-haupt gar nicht bemerken. Und sollte dann doch jemand schlotternd und mit blauen Lippen vor Ihnen sitzen, ist bestimmt nur das Thermometer kaputt.

Übrigens: Männliche Kollegen vermuten, dass diese Studie eher auf anekdotischer statt auf wissenschaftlicher Evidenz beruht.

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