Glosse

Die Duftmarke: Groll

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Waren Ihre Feiertage besinnlich und erheiternd? Oder stand bei Ihnen eher Stress und Streit auf der Tagesordnung? Trifft Letzteres auf Sie zu, versichere ich Ihnen: Das geht nicht nur Ihnen so! Womöglich schleppen viele Betroffene ihre schlechte Laune auch noch mit ins neue Jahr – und lassen sie in der ersten Arbeitswoche an unschuldigen Kollegen raus.

Wir raten daher: Statt das Gemeckere einfach so hinzunehmen, nutzen Sie die Energie des Missmuts in Ihrer Praxis, um sie in etwas Positives umzuwandeln!

Inspirieren lassen könnten Sie sich von den letzten Gesetzesplänen von Noch-Gesundheitsminister Lauterbach: Er hat beim Blättern der Weihnachtsausgabe des BMJ davon Wind bekommen, dass Chirurgen besonders häufig schimpfen (zumindest beim Spielen eines Geschicklichkeitsspiels; BMJ 2024; 87:e081814).

Basierend auf dieser Meldung plant er noch vor seinem Ausscheiden, das „Gesetz für veRpflichtende COntainer zum SammeLn von GeLd nach Äußerungen des Missmuts in Kliniken“ – das GROLL-Gesetz – zu verabschieden: Ein „Schimpfwort-Glas“ soll auf jeder Klinikstation platziert werden. Immer wenn jemand meckert, muss er oder sie blechen! Das Geld wird dann an eine gemeinnützige Organisation – zum Beispiel zur Hilfe gescheiterter Gesundheitsminister – gespendet.

Warum er dieses Gesetz nicht direkt zu Beginn seiner Amtszeit verabschiedet hat, bleibt unklar. Ausgezahlt hätte es sich bestimmt.

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