Fukushima

Erdbeben erschüttert erneut Japans Nordosten

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TOKIO (dpa). Erneut hat ein Erdbeben der Stärke 5,8 die japanische Katastrophenregion im Nordosten des Landes erschüttert.

Gefahr durch einen Tsunami bestehe nicht, meldete die meterologische Behörde. Berichte über mögliche Verletzte oder Schäden lagen zunächst nicht vor.

Der Betreiber des durch ein Erdbeben im März vergangenen Jahres schwer beschädigten Atomkraftwerks in Fukushima prüfe die Anlage auf mögliche Auswirkungen, meldete der Fernsehsender NHK.

Das Zentrum des Erdbebens lag vor der Provinz Fukushima im Pazifik 20 Kilometer unter dem Meeresboden. Auch in der 250 Kilometer entfernten Hauptstadt Tokio gerieten Hochhäuser ins Schwanken.

Am 11. März 2011 hatte ein schweres Beben der Stärke 9,0 in Japan einen Tsunami ausgelöst, mehr als 15 000 Menschen kamen ums Leben. Das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi wurde dabei schwer beschädigt. In den Reaktoren 1 bis 3 kam es in der Folge zu Kernschmelzen.

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