Glaukomforscher aus München ausgezeichnet

HAAR (eb). Zwei deutsche Augenärzte haben den MSD Award erhalten. Ausgezeichnet wurden die Nachwuchsforscher für ihre Arbeiten zum Glaukom. Das Preisgeld beträgt insgesamt 35 000 Euro.

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Dr. Konstantin Kotliar vom Augenklinikum Rechts der Isar und Privatdozent Ulrich Welge-Lüßen von der Augenklinik der Ludwigs-Maximilians-Universität in München erhielten den von MSD gestifteten Preis für die Erforschung der vaskulären Komponente des Glaukoms.

Der Award wurde erstmals in zwei Kategorien vergeben: Zum einen wurden Arbeiten zum Effekt der Kontrolle des Intraokulardruckes bei der Behandlung bei Offenwinkelglaukom bewertet, zum anderen Arbeiten zur Augeninnendruck-unabhängigen Rolle des Blutflusses bei der Therapie. Die Arbeiten zeigten neue Wege zur Behandlung bei Glaukom auf.

Vaskuläre Dysregulationen sind vor allem bei jüngeren Glaukompatienten häufig und gehen oft mit allgemeinen Störungen der Perfusion einher wie etwa Durchblutungsstörungen in den Fingerspitzen, Migräne, Tinnitus und Unregelmäßigkeiten der zerebralen Perfusion.

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