FUNDSACHE

Niedrigere Ölpreise durch Stoßgebete?

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Hat Gott guten Draht zu Öl-Konzernen und Rohstoff-Spekulanten? Davon geht offenbar eine neue religiöse Bewegung in den USA aus.

Deren Mitglieder treffen sich zum "Prayer at the Pump", um im Benzindunst der Tankstellen für niedrigere Spritpreise zu beten. Ihr Credo: "Diese Preise werden fallen, so wie die Mauern von Jericho."

Oberster Säulen-Prediger ist der Rentner Rocky Twyman; seine engsten Mitstreiter: eine Ex-Schönheitskönigin, ein Bauunternehmer und zwei Freiwillige einer Suppenküche. Zusammen beschwören die Spritpreis-Aktivisten die überirdischen Mächte, dem Benzinpreis endlich den Zapfenstreich zu blasen.

Das kommt an: In San Francisco fielen gleich 200 Gefolgsleute auf die Knie und stimmten ins Gebet mit ein. Vielleicht sollte Twyman auch mal in Deutschland beten. Hier klingeln ja nicht nur bei den Konzernen die Kassen; auch der Staat zapft durch Mehrwert- und Ökosteuer die Geldbeutel seiner Bürger kräftig an. (lu)

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