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Medizintourismus

Russland wichtigster Quellmarkt

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NEU-ISENBURG. Nach Schätzungen der auf Fragen des Medizintourismus spezialisierten Hochschule Bonn-Rhein-Sieg kamen im vorvergangenen Jahr insgesamt 224.000 Touristen aus dem Ausland nach Deutschland, um sich hier ambulant oder stationär medizinisch behandeln zu lassen.

Laut Jens Juszczak, Leiter des Forschungsbereichs Medizintourismus, sei das im Vergleich zu 2011 ein Zuwachs um 8,6 Prozent.

Der durchschnittliche Anteil der Medizintouristen in deutschen Kliniken betrage damit 0,5 Prozent am Gesamtpatientenaufkommen. Rund 1,1 Milliarden Euro spüle der Medizintourismus in die Kassen des deutschen Gesundheitssystems, wie die Hochschule informiert.

Erstmals habe sich Russland 2012 mit 8300 stationären Patienten an die Spitze der Herkunftsländer der Medizintouristen katapultiert - vor den Niederlanden und Frankreich. (maw)

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Kommentare
Dr. Horst Grünwoldt 28.01.201421:06 Uhr

Medizin-Tourismus

Das ist wohl eine gute Nachricht über unser Gesundheitswesen, wenn immerhin gut eine Milliarde-Euro vermögenden Ausländern unsere medizinischen Dienste in Praxis und Klink wert sind.
Dem gegenüber gestellt und offenbart werden müßte unserem Steuerzahler und Krankenversicherten nach m.E. aber auch die Zahl und Kosten von solchen "Gesundheits-Touristen", die nur wegen der kostenlosen medizinischen Versorgung für Asylsuchende und Flüchtlinge, sich dem Treck der Zuwanderer anschließen, weil in ihren Herkunfstländern dafür teuer bezahlt werden muß und der moderne Untersuchungs- und Behandlungs-Standard gar nicht gegeben ist.
Das ist gewiß die andere Seite unseres attraktiven Sozial- und Gesundheits-Systems...
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock

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