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Schlammschlacht führt in die Klinik

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Dass Schlammschlachten Beobachter, Betreiber und Betroffene gleichermaßen amüsieren, ist eher selten. Lässt man die Politik einmal beiseite, so findet sich ein Beispiel für den organisierten Spaß am und im Schlamm.

Seit über zehn Jahren gönnen sich tausende Einheimische und Touristen aus aller Welt einmal im Jahr in der südkoreanischen Stadt Boryeong eine hochoffizielle Schlammschlacht. Beim Boryeong Mud Festival am Daecheon-Strand werden die Teilnehmer mit dem Schlamm der Region bespritzt. Halbnackte suhlen sich oder ringen im Schlamm. Der nassen Masse wird eine heilkräftige Wirkung zugeschrieben.

Wie die Korea Times berichtete, mussten dieses Jahr etwa 200 Festivalteilnehmer nach Hautirritationen zur Abklärung in die Klinik. Die Ursache könnten Verunreinigungen im Schlamm sein. Auch Käfer wurden nicht ausgeschlossen. (maw)

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