Berufspolitik

200 Vertragsärzte bilden großen Bezirk für Bereitschaftsdienst

FRANKFURT/MAIN (ine). In Hessen haben sich knapp 200 niedergelassene Ärzte im Mainz-Kinzig-Kreis zu einem einzigen großen Ärztlichen-Bereitschaftsdienst-Bezirk (ABD) zusammengeschlossen.

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Damit soll die Versorgung auch außerhalb der Praxisöffnungszeiten gesichert werden, heißt es bei der KV.

"Rund 20 Prozent aller Praxisinhaber im Kreis sind 60 Jahre oder älter", erklärt einer der Initiatoren der Neuordnung, Dr. Hansjoachim Stürmer aus Freigericht.

Nachwuchs sei nicht in Sicht. Wegen häufiger Bereitschaftsdienste schreckten viele junge Ärzte vor einer Niederlassung zurück, so Stürmer.

Die Patienten erhalten künftig über eine zentrale Rufnummer Auskünfte und Beratung. Eine der beiden ÄBD-Zentralen an den Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern soll auch Hausbesuche organisieren.

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