27 Symposien suchen nach Qualität

BERLIN (af). Der Gesetzgeber hat die Qualitätssicherung im Gesundheitswesen entdeckt. Sichtbare Ergebnisse des Interesses sind die Änderungen im Infektionsschutzgesetz, das geplante Patientenrechtegesetz und die Ansätze, die im derzeit verhandelten Versorgungsstrukturgesetz zur Qualität.

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Diese Schwerpunkte setzt folgerichtig auch der 5. Nationale Qualitätskongress Gesundheit am 24. und 25. November in Berlin.

Veranstalter ist die Gesundheitsstadt Berlin GmbH gemeinsam mit medizinischen Fachgesellschaften und erstmals auch dem Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (AQUA).

Neu ist auch die Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), aus der die Themen "Versorgungsforschung und Qualität" sowie "Gesundheitsforschungszentren und Therapieverbesserungen" hervorgegangen sind.

Hochbesetzte Symposium

"Der Ordnungsrahmen im Gesundheitswesen sollte stärker unter Qualitätssicherungsgesichtspunkten aufgezogen werden", kommentiert Dr. Franz Dormann, Geschäftsführer der Gesundheitsstadt GmbH, das Kongressprogramm.

Das besteht aus insgesamt 27 Symposien, die allesamt hochkarätig besetzt sind. Stichwortgeber werden bei der Podiumsdiskussion zum Auftakt Gesundheitsstaatssekretär Thomkas Ilka, AQUA-Geschäftsführer Professor Joachim Szecsenyi, Bundesärztekammerpräsident Dr. Frank Ulrich Montgomery und der Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK Dr. Christoph Straub, sein.

Programm und Anmeldeinfos: www.qualitaetskongress-gesundheit.de

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