BVA-Bericht

63 Milliarden Euro liegen bei Sozialkassen

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BONN. Krankenkassen, Unfall- und Rentenversicherungsträger, die dem Bundesversicherungsamt (BVA) unterstehen, horteten Ende 2014 ein Anlagevermögen von 63 Milliarden Euro.

Das geht aus dem Jahresbericht des BVA für 2014 hervor. Danach ist das liquide Anlagevermögen im Vergleich zum Jahresende 2013 sogar nochmals gestiegen, und zwar um 3,34 Milliarden Euro oder 5,6 Prozent.

Besonders stark haben die Vermögensanlagen bei Krankenkassen (plus 14,6 Prozent) und Rentenkassen (plus 4,3 Prozent) zugelegt. Dagegen haben sich die liquiden Mittel der Unfallversicherung leicht verringert (minus 1,6 Prozent).

15 der Sozialkassen wiesen im vergangenen Jahr "Klumpenrisiken" auf, das Vermögen war hier im Widerspruch zu den Vorgaben für Geldanlagen (Paragrafen 80, 83 ff. SGB IV) nicht ausreichend breit gestreut. Wie viele Krankenkassen darunter sind, teilt das BVA nicht mit.

Im Jahr 2012 hatten noch 34 Krankenkassen insgesamt 900 Millionen Euro so angelegt, dass "Klumpenrisiken" bestanden.

Beispielsweise bunkerten 22 der 34 Kassen damals mehr als 70 Prozent ihrer Mittel bei nur einer Bank. Von den 15 Sozialkassen, die im Jahr 2014 auffällig geworden sind, handelt es sich in elf Fällen um "Wiederholungstäter", bei denen das BVA bereits im Vorjahr Anlagerisiken moniert hatte.

74 Prozent (2013: 77,4 Prozent) der Einlagen von Krankenkassen bestanden im vergangenen Jahr aus Sicht- und Termingeldern, als Bankeinlagen mit keiner oder einer eng begrenzten Laufzeit.

8,6 Prozent der Mittel haben die Krankenkassen längerfristig in Investmentvermögen angelegt, sechs Prozent waren es Jahr 2013. (fst)

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