Psychotherapeuten

64 Zulassungen in Thüringen auf einen Schlag

Veröffentlicht: 18.09.2013, 12:08 Uhr

ERFURT. Zulassungswelle bei Psychotherapeuten in Thüringen: Mit der neuen Bedarfsplanung hat die KV Thüringen im August in einem Schwung 64 neue Psychotherapeuten zugelassen. Damit wurde die Zahl offener Sitze stark reduziert.

Die KV konnte auf eine Warteliste an Bewerbern zurückgreifen, die mit der neuen Bedarfsplanung zum Zuge kamen, sagte Sprecher Matthias Zenker.

Während die Lücken bei Psychologischen sowie Kinder- und Jugend-Psychotherapeuten fast komplett geschlossen sind, fehlen noch immer 53 ärztliche Psychotherapeuten. Nur 5,5 der 64 Zulassungen konnten an diese Fachgruppe vergeben werden.

Aufgrund des Zuwachses im psychotherapeutischen Kollegium um 18 Prozent wurde bei der jüngsten Vertreterversammlung eine Aufstockung des Budgets diskutiert.

Die Psychotherapeutin Dagmar Petereit forderte ein Plus von 1,2 Millionen Euro im Jahr. Es sei inzwischen eine Regelung getroffen, die enorme Mengendynamik auszugleichen, sagte KV-Sprecher Zenker. (rbü)

Mehr zum Thema
Kommentare
Dr. Andreas Forster

Budget

"wurde (...) eine Aufstockung des Budgets diskutiert"
und
"Es sei inzwischen eine Regelung getroffen, die enorme Mengendynamik auszugleichen"

Bedeutet doch im Klartext, dass ein Teil des Honorars der neu dazu gekommenen Kollegen wieder von deren eigenen Kollegen gezahlt wird! Vielleicht sollte man das auch deutlich so kommunizieren!
A. Forster



Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Plasmaspende als Therapie bei COVID-19?

Studie mit schwer Erkrankten

Plasmaspende als Therapie bei COVID-19?

Was die Corona-Pandemie für Krisenregionen bedeutet

„ÄrzteTag“-Podcast

Was die Corona-Pandemie für Krisenregionen bedeutet

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden