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ÖGD

87 neue Stellen in Sachsens Gesundheitsämtern

Der „Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst“ macht‘s möglich: Der Freistaat schafft neue Stellen auf kommunaler und Landesebene.

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Dresden. Bei den sächsischen Gesundheitsämtern sind in diesem und vergangenem Jahr 87 neue Stellen besetzt worden. Diese Stellen seien unbefristet und in Vollzeit vereinbart worden, teilte das sächsische Sozialministerium in Dresden mit. Ziel für 2021 sei es gewesen, mindestens 68 neue Stellen zu besetzen.

Über den „Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst“ stellt der Bund Finanzhilfen für neue Vollzeitstellen bereit. Auf Sachsen entfallen 226 Stellen in den Gesundheitsämtern und 24 auf Landesebene. Auf Landesebene seien 2020 und 2021 insgesamt sieben neue Stellen geschaffen worden.

Zulagen für ärztliches Personal

„Jetzt wird wirklich gehandelt“, sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD). „Die neu geschaffenen Stellen verbessern die Aufgabenerfüllung in den Gesundheitsämtern, die Zulagen für ärztliches Personal sollen die Attraktivität der Arbeit in einem Gesundheitsamt erhöhen.“

Der Pakt für den ÖGD sieht die Zahlung von Zulagen vor, solange nicht durch tarifliche Vereinbarungen Verbesserungen geschaffen werden. Hierfür stehen bis zu zehn Prozent der Gelder zur Verfügung. (sve)

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