NAV Virchowbund

Ärzteverband positioniert sich zur Bundestagswahl

Als erster Ärzteverband hat der NAV Virchowbund einen Katalog für die gesundheitspolitische Agenda der nächsten Legislaturperiode vorgelegt.

Veröffentlicht:

BERLIN. Prioritär aus Sicht des NAV Virchowbundes, der alle niedergelassenen Ärzte vertritt, ist die Rückkehr zu einem Vergütungssystem mit festen und für die Ärzte kalkulierbaren Preisen. Die Budgetierung sei ein wesentlicher Grund, der junge Ärzte abschrecke, freiberuflich tätig zu sein. Krankenkassen sollen dabei aber die Möglichkeit haben, Leistungsmengen für ihre Versicherte zu beschränken. Flankiert werden soll die Inanspruchnahme durch sozial verträgliche Selbstbeteiligung.

Dringend notwendig sei die Stärkung der fachärztlichen Grundversorgung: " Wir fordern, für alle in der wohnortnahen Grundversorgung tätigen niedergelassenen Ärzte diejenige wirtschaftliche Basis wiederherzustellen, die auch zukünftig eine international hervorragende medizinische Versorgung durch Haus- und Fachärzte sicherstellt", so der Verbandsvorsitzende Dr. Dirk Heinrich. Ärztenetze sollen bei der Gestaltung der Versorgung mehr Verantwortung bekommen.(hl)

Schlagworte:
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Es gibt tierexperimentelle Studien, wonach Mikroplastik entzündungsverstärkend wirkt, wenn durch ein zusätzliches Agens die Tight junctions zwischen Darmzellen zerstört sind. Wenn also zu einer hohen Mikroplastik-Konzentration zusätzlich pathogene Faktoren hinzukommen, könnte dies entzündungsfördernd wirken, etwa bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

© Rochu_2008 / stock.adobe.com

Forschung

Beeinflusst Mikroplastik chronische Erkrankungen?

Charlotte Kleen

© Babett Ehrt/ Lichtbildwerkstatt

Porträt

Wie Charlotte Kleen Medizin in ihrer ganzen Breite kennenlernt

Mädchen geht chemischen Experimenten in einem Klassenzimmer nach, die Haare stehen ihr zu Berge.

© Andrey Kiselev / stock.adobe.com

Inkretinmimetika

GLP-1: Wie aus dem kleinen Hormon ein Rockstar wird