Sterbehilfe

Australier nach tödlicher Infusion friedlich gestorben

Veröffentlicht:

BASEL. Der 104 Jahre alte Australier David Goodall ist tot. Der Wissenschaftler habe am Donnerstag im Beisein mehrerer Enkelkinder eine tödliche Infusion erhalten und sei kurze Zeit später gestorben, teilte ein Sprecher der Schweizer Sterbehilfeorganisation Exit mit. Begleitend zur Infusion sei auf den Wunsch des Sterbenden die 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven aufgelegt worden. Goodall wollte wegen seiner Altersgebrechen nicht mehr länger leben und war in die Schweiz gereist, wo Sterbehilfe erlaubt ist. Mit seinem Schritt wollte er auch in anderen Ländern die Diskussion um die Art eines würdevollen Abschieds vom Leben anstoßen. (dpa)

Mehr zum Thema

Schwer erkrankte Krebspatienten

Gespräche über die Betreuung am Lebensende geben Hoffnung

Debatte um Sterbehilfe

Suizidbeihilfe: AWMF fordert Rechtsklarheit vom Bundestag

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Diskutierten live: Kongresspräsident Prof. Karl Max Einhäupl (v.l.), Ethikratchefin Prof. Alena Buyx und Virologe Prof. Christian Drosten. EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen hatte einen Videogruß geschickt.

Hauptstadtkongress eröffnet

Die Lehren aus der Corona-Pandemie

Mit dem Herz bei der Arbeit: Einige Mitarbeiter im Gesundheitsbereich stellt ihre Tätigkeit zufrieden, obwohl das Einkommen nicht sonderlich hoch ist.

Gehaltsreport

Wie viel Mitarbeiter im Gesundheitssektor verdienen