Direkt zum Inhaltsbereich

Bayern will vernetzte Nachsorge für Krebskranke

MÜNCHEN (sto). Im Kampf gegen den Krebs will Bayern außer der Prävention und der Früherkennung auch die Versorgungsforschung stärken.

Veröffentlicht:

Erstmals soll der Schwerpunktbericht Krebs nicht nur Daten zu Neuerkrankungen oder Sterblichkeit enthalten, kündigte Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) beim ersten Bayerischen Krebskongress in Nürnberg an.

Künftig sollen auch Krebszentren, niedergelassene Onkologen sowie weiteren Spezialisten, Strahlentherapieeinrichtungen oder Reha-Kliniken einbezogen werden. In dem Bericht sollen auch Anlaufstellen für Krebs-Früherkennungsuntersuchungen aufgelistet werden.

Ein weiteres Ziel sei die bessere Vernetzung von ambulantem und stationärem Bereich. Gemeinsam mit den Akteuren des Gesundheitswesens solle ein Nachsorge-Management erarbeitet werden, das den Übergang vom stationären in den ambulanten Bereich erleichtert.

Freistaat plant Internetplattform – "wichtiges Instrument"

Geplant ist auch eine neue Internetplattform für die Versorgungsforschung. Sie werde unabhängige und patientenorientierte Informationen zum Thema Krebs, aber auch zu Vorsorgeuntersuchungen bieten.

Wissenschaftliche Ergebnisse von Forschungseinrichtungen oder Krankenhäusern werden dort aufgelistet und weiter vernetzt.

"Das neue Angebot wird als Schnittstelle von Politik und Versorgungspraxis sowie Wissenschaft und Verwaltung dienen. Es ist ein wichtiges Instrument, um die Versorgung der Patienten weiter zu stärken", so Söder.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Studie MajesTEC-3: progressionsfreies Überlebenc

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Neue Therapieoption beim rezidivierten oder refraktären Multiplen Myelom (RRMM)

Teclistamab-Daratumumab erzielt bislang unerreichten PFS-Vorteil bei RRMM ab dem 1. Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, a Johnson & Johnson company, Neuss
Abb. 1: MATTERHORN-Regime beim GC/GEJC: ereignisfreies Überleben (EFS)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Perioperativ behandeln – kurativ denken

Durvalumab-basierte Therapie bei drei Tumorentitäten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg

BCMA-gerichtete CAR-T-Zelltherapie rückt nach vorn

Cilta-cel setzt Standards im ersten Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, Neuss, a Johnson & Johnson company
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

„ÄrzteTag“-Podcast

Die Impfsaison startet: Wie gehen Sie vor, Dr. Fleischhauer?

Prognose meist günstig

Schulterschmerzen in der Hausarztpraxis: Aufklären statt röntgen!

Lesetipps
 Nebenniereninsuffizienz

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Therapie mit Glukokortikoiden

Was beim Absetzen von Steroiden zu beachten ist