Ab 26. September

Berufspolitik kompakt beim Internistentag

Kurz nach der Bundestagswahl startet der 6. Deutsche Internistentag in Berlin. Das noch frische Wahlergebnis lässt rege Debatten erwarten.

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Ergebnisse der Bundestagswahl noch heiß diskutiert werden: Vier Tage nach den Wahlen treffen sich die Fachleute der Inneren Medizin zum 6. Deutschen Internistentag in Berlin.

Das Programm legt das Schwergewicht auf die Fortbildung in praktisch allen internistischen Disziplinen. Die Berufspolitik kommt aber auch nicht zu kurz.

Am Donnerstag, 26. September, eröffnet der Internistentag mit der Diskussion "Ein-Klassen-Medizin durch die Bürgerversicherung?"

 Die Besetzung des Podiums im Langenbeck-Virchow-Haus dürfte für rege Debatten sorgen. Unter anderen treffen dabei der Vorsitzende der Allianz Deutscher Ärzteverbände, Hartmannbund-Chef Dr. Klaus Reinhardt, und der Vize-Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Johann-Magnus von Stackelberg aufeinander.

Klinikfinanzierung wird thematisiert

Im Anschluss daran geht es um ein weiteres für die Innere Medizin wichtiges Thema: die Zukunft der Krankenhausfinanzierung. Der Internistentag reagiert damit auf die aktuelle Diskussion, wie zeitgemäß die DRGs noch sind.

Über Rationierung wird im Gesundheitswesen seit geraumer Zeit diskutiert. Über ein Beispiel notgedrungenermaßen offener Rationierung, nämlich der in der Transplantationsmedizin, wird bei der Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag, ab 19 Uhr, Dr. Rainer Hess sprechen, derzeit in der Funktion des Hauptamtlichen Vorstands für Restrukturierung der Deutschen Stiftung Organtransplantation.

Über die Finanzierung der Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin diskutieren Vertreter der Profession und der Deutschen Krankenhausgesellschaft am Freitag, 27. September.

Ein spannendes Thema für die ambulante Innere Medizin dürfte die Runde über die Neuordnung der hausärztlichen Versorgungsebene werden. Der Assistententag am Freitag soll jüngeren Teilnehmern Möglichkeiten bieten, ihr theoretisches Wissen in "Hands on"-Kursen zu vertiefen.(eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vergleich der Leitlinien

Restless Legs Syndrom: Gabapentinoide oder Dopamin-Agonisten zuerst?

Lesetipps
Eine ältere Frau inhaliert ein Medikament aus einem Pulverinhalator.

© thodonal / stock.adobe.com

Asthma, COPD und Co.

Acht Fehler bei der Inhalationstherapie – und wie es richtig geht

Ein Kardiologe verwendet einen Schlauch für die Radiofrequenzkatheterablation eines Patienten mit Vorhofflimmern.

© romaset / stock.adobe.com

Nach Katheterablation

Kontrolle von Risikofaktoren schützt vor Vorhofflimmern-Rezidiven