Ab 26. September

Berufspolitik kompakt beim Internistentag

Kurz nach der Bundestagswahl startet der 6. Deutsche Internistentag in Berlin. Das noch frische Wahlergebnis lässt rege Debatten erwarten.

Veröffentlicht: 13.09.2013, 13:51 Uhr

BERLIN. Die Ergebnisse der Bundestagswahl noch heiß diskutiert werden: Vier Tage nach den Wahlen treffen sich die Fachleute der Inneren Medizin zum 6. Deutschen Internistentag in Berlin.

Das Programm legt das Schwergewicht auf die Fortbildung in praktisch allen internistischen Disziplinen. Die Berufspolitik kommt aber auch nicht zu kurz.

Am Donnerstag, 26. September, eröffnet der Internistentag mit der Diskussion "Ein-Klassen-Medizin durch die Bürgerversicherung?"

 Die Besetzung des Podiums im Langenbeck-Virchow-Haus dürfte für rege Debatten sorgen. Unter anderen treffen dabei der Vorsitzende der Allianz Deutscher Ärzteverbände, Hartmannbund-Chef Dr. Klaus Reinhardt, und der Vize-Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Johann-Magnus von Stackelberg aufeinander.

Klinikfinanzierung wird thematisiert

Im Anschluss daran geht es um ein weiteres für die Innere Medizin wichtiges Thema: die Zukunft der Krankenhausfinanzierung. Der Internistentag reagiert damit auf die aktuelle Diskussion, wie zeitgemäß die DRGs noch sind.

Über Rationierung wird im Gesundheitswesen seit geraumer Zeit diskutiert. Über ein Beispiel notgedrungenermaßen offener Rationierung, nämlich der in der Transplantationsmedizin, wird bei der Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag, ab 19 Uhr, Dr. Rainer Hess sprechen, derzeit in der Funktion des Hauptamtlichen Vorstands für Restrukturierung der Deutschen Stiftung Organtransplantation.

Über die Finanzierung der Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin diskutieren Vertreter der Profession und der Deutschen Krankenhausgesellschaft am Freitag, 27. September.

Ein spannendes Thema für die ambulante Innere Medizin dürfte die Runde über die Neuordnung der hausärztlichen Versorgungsebene werden. Der Assistententag am Freitag soll jüngeren Teilnehmern Möglichkeiten bieten, ihr theoretisches Wissen in "Hands on"-Kursen zu vertiefen.(eb)

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