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Mutter-Kind-Kur

Der Rententräger soll es richten

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BERLIN. Krankenkassen haben eine neue Masche gefunden, Frauen bei Anträgen zu Mütter- und Mütter-Kind-Kuren abzuwimmeln, beklagt das Müttergenesungswerk (MGW).

Bei zwölf Prozent der Ablehnungen würden die Frauen an den Rentenversicherungsträger verwiesen. Der jedoch biete solche Maßnahmen überhaupt nicht an. "Diese Umlenkungen sind nicht akzeptabel", sagt Anne Schilling, Geschäftsführerin des MGW.

Die Berufstätigkeit der Mutter werde von den Krankenkassen immer wieder zum Anlass genommen, um sich für nicht zuständig zu erklären. Dies sei ein "Umsetzungsproblem" der neuen Begutachtungs-Richtlinie des MDK. (fst)

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