Forscher wollen Bundesgesetz gegen Qualm

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BERLIN (ble). Das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz) hat die große Koalition aufgefordert, einen neuen Anlauf für einen bundeseinheitlichen Nichtraucherschutz zu unternehmen.

Zwar habe es in der Vergangenheit Fortschritte gegeben, dennoch sei man noch immer weit von einem wirksamen und umfassenden Nichtraucherschutz entfernt, sagte der Vorstandsvorsitzende der Organisation Professor Otmar Wiestler in Berlin.

So gebe es in den Ländergesetzen zu viele Ausnahmeregelungen, die in der Bevölkerung den Eindruck vermittelten, dass der Nichtraucherschutz nicht konsequent verfolgt werde.

Wiestler nannte Ausnahmen für Festzelte, Brauchtumsveranstaltungen oder Sondergenehmigungen für so genannte Raucherklubs. Einem vom dkfz in Auftrag gegebenen Gutachten zufolge könnte der Bundestag mit den durch die Föderalismusreform erfolgten Verfassungsänderungen jetzt eine bundeseinheitliche Regelung beschließen.

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