Stammzellen

Forschung soll nicht gefördert werden

BERLIN (af/dpa). Eine fraktionsübergreifende Initiative will den Einsatz von EU-Mitteln bei der Forschung mit embryonalen Stammzellen beschränken.

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"Es kann nicht sein, dass mit deutschem Steuergeld über den Brüsseler Umweg Forschungsprojekte finanziert werden, die nach deutschem Recht bei Strafe verboten sind", sagte der CDU-Europaabgeordnete und Bioethik-Experte Dr. Peter Liese am Dienstag in Berlin.

Der Initiative gehören Gegner der embryonalen Stammzellenforschung aus Union, SPD, Grünen und Linken an. Nach der derzeitigen Praxis ist bei EU-Projekten auch der Einsatz von embryonalen Stammzellen möglich, die nach dem gesetzlichen Stichtag 1. Mai 2007 gewonnen worden sind.

In Deutschland dürfen dagegen nach einem fraktionsübergreifenden Kompromiss im Bundestag nur solche Zellen eingesetzt werden, die vor diesem Stichtag produziert wurden.

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