Genitialverstümmelung soll ins Strafgesetzbuch

Veröffentlicht:

WIESBADEN/STUTTGART (fst). Die Länder Hessen und Baden-Württemberg wollen Genitialverstümmelung bei Frauen und Mädchen unter Strafe stellen lassen. Die Justizminister Jörg-Uwe Hahn (Hessen) und Ulrich Goll (Baden-Württemberg) haben dazu am Donnerstag einen Gesetzentwurf vorgestellt.

Der geplante Paragraf 226a Strafgesetzbuch sieht für Genitialverstümmelung eine Freiheitsstrafe "nicht unter zwei Jahren" vor. Wegen der lebenslangen körperlichen und seelischen Folgen für die Opfer müsse das Strafmaß über das für Körperverletzung hinausgehen, hieß es.

Mehr zum Thema

Geplante Novelle

Infektionsschutz: Kakofonie der Änderungswünsche

Schlagworte
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Datenerfassung, Dokumentationen – und das gleich mehrfach: Zwei Drittel aller Befragten zeigten sich in der MB-Befragung „unzufrieden“ oder „eher unzufrieden“ mit der IT-Ausstattung an ihrem Arbeitsplatz.

© alphaspirit / stock.adobe.com

Update

Ergebnisse des MB-Monitors

Ein Viertel der Ärzte denkt über Berufswechsel nach