AfD-Kandidat fällt erneut durch

Gesundheitsausschuss: Vize steht fest – Vorsitz weiter offen

Wer steht dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags künftig vor? Einmal mehr fiel der von der AfD vorgeschlagene Abgeordnete Schneider durch. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde eine Ärztin gewählt.

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Erhielt auch im zweiten Anlauf keine Mehrheit als Kandidat für den Posten des Gesundheitsausschuss-Vorsitzenden: der AfD-Bundestagsabgeordnete Jörg Schneider. (Archivbild)

Erhielt auch im zweiten Anlauf keine Mehrheit als Kandidat für den Posten des Gesundheitsausschuss-Vorsitzenden: der AfD-Bundestagsabgeordnete Jörg Schneider. (Archivbild)

© Christoph Hardt/Geisler-Fotopress/picture alliance

Berlin. Der reguläre Vorsitz im Gesundheitsausschuss des Bundestages bleibt weiter offen. Der erneut von der AfD-Fraktion für den Vorsitz vorgeschlagene Abgeordnete Jörg Schneider erreichte am Mittwochvormittag in geheimer Wahl nicht die erforderliche Mehrheit der Stimmen. Auf den AfD-Mann entfielen demnach acht Ja-Stimmen, 29 Abgeordnete votierten mit Nein, zwei enthielten sich der Stimme.

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Schneider hatte bereits im Dezember bei der konstituierenden Sitzung des Gesundheitsausschusses in geheimer Wahl keine Mehrheit erhalten. Daraufhin wurde der Abgeordnete Hubert Hüppe von der CDU mit der kommissarischen Leitung des Ausschusses betraut.

Kappert-Gonther wird Vize

Zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde am Mittwoch die Grünen-Abgeordnete und Bremer Ärztin Dr. Kirsten Kappert-Gonther. Auf sie entfielen 31 Stimmen, vier Abgeordnete votierten mit Nein, es gab keine Enthaltungen, drei Stimmen waren ungültig.

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Dem Gesundheitsausschuss gehören 42 ordentliche Mitglieder an – darunter zwölf Abgeordnete der SPD, elf der Union, sieben der Grünen, jeweils fünf der Fraktionen von FDP und AfD sowie zwei Abgeordnete der Linksfraktion. (hom)

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