Reaktionen auf Entwurf

Hebammen und Ärzte fordern Korrektur an Versorgungsverbesserungsgesetz

Hebammenverband und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe begrüßen die Ziele des Entwurfs, fordern aber weitergehende Reformen in der Geburtshilfe.

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Berlin. Gebärende sollen im Kreißsaal 1:1 betreut werden. Dieses Ziel verfolgt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit dem Gesetzentwurf zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege. Um die „unwürdige Situation in den Kreißsälen“ zu beenden, seien jedoch nachhaltige und effektive Maßnahmen nötig, so Andrea Ramsell, Präsidiumsmitglied Deutscher Hebammenverband. Auch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) fordert Nachbesserungen beim Gesetz.

Um die Probleme zu lösen, müssten mehr Hebammenstellen geschaffen, und die Betreuungsrelation angepasst werden, fordert DGGG-Präsident Professor Dr. Anton Scharl. Außerdem müssten die Arbeitsbedingungen und die Stellenfinanzierung verbessert werden. Die Finanzierung und Strukturierung in der Geburtshilfe bedürfe einer grundlegenden Veränderung, damit sich die Situation in den Kreißsälen entspannt. (ato)

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