Berufspolitik

Hilfe für ausländische Ärzte in Rheinland-Pfalz

Veröffentlicht: 14.01.2010, 05:00 Uhr

MAINZ (chb). Die Allgemeinmedizinerin Tetyana Dyadishcheva ist neue Ausländerbeauftragte des Hartmannbundes Rheinland-Pfalz. Dyadishcheva hat vor ihrer Übersiedlung bereits als Betriebsärztin, Hausärztin und zehn Jahre als Chefärztin in ihrer ukrainischen Heimat gearbeitet.

Deshalb weiß sie aus eigener Erfahrung, wie schwer der Einstieg für ausländische Ärzte in das deutsche Gesundheitssystem ist. Zahlreiche Papiere mussten übersetzt und beglaubigt vorgelegt werden. Damit ihre medizinischen Fähigkeiten eingeschätzt werden konnten, arbeitete sie eineinhalb Jahre als Ärztin im Praktikum an einer Klinik. Derzeit absolviert die 49-Jährige die Weiterbildung zur Fachärztin für Arbeitsmedizin.

In ihrem neuen Amt als Ausländerbeauftragte will sie ihre eigenen Erfahrungen weitergeben und ausländischen Kollegen bei Problemen zur Seite stehen. Im vergangenen Jahr arbeiteten in Deutschland etwa 18 000 ausländische Ärzte. Mehr als 1000 sind nach Auskunft der Landesärztekammer in Rheinland-Pfalz tätig. 626 in Kliniken und 175 in Arztpraxen.

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