Westfalen-Lippe

Kammer warnt ihre Ärzte vor Hilfe zur Selbsttötung

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KÖLN. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. Theodor Windhorst, hat die Entscheidung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) begrüßt, dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte trotz gegenteiliger Gerichtsentscheidung die Abgabe von Medikamenten zur Selbsttötung zu untersagen.

Staatliche Behörden dürften schwerstkranken und unheilbaren Patienten keinen Schierlingsbecher verschreiben oder das Rezept zur Selbsttötung ausstellen, sagte Windhorst. Ärzte hätten Sterbenden unter Wahrung und Achtung von deren Wille und Würde beizustehen, es sei ihnen aber verboten, Patienten auf Verlangen zu töten, betonte er. Selbsttötung sei keine Therapie. (iss)

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