Westfalen-Lippe

Kammer warnt ihre Ärzte vor Hilfe zur Selbsttötung

Veröffentlicht:

KÖLN. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. Theodor Windhorst, hat die Entscheidung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) begrüßt, dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte trotz gegenteiliger Gerichtsentscheidung die Abgabe von Medikamenten zur Selbsttötung zu untersagen.

Staatliche Behörden dürften schwerstkranken und unheilbaren Patienten keinen Schierlingsbecher verschreiben oder das Rezept zur Selbsttötung ausstellen, sagte Windhorst. Ärzte hätten Sterbenden unter Wahrung und Achtung von deren Wille und Würde beizustehen, es sei ihnen aber verboten, Patienten auf Verlangen zu töten, betonte er. Selbsttötung sei keine Therapie. (iss)

Mehr zum Thema

Statistik der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben

Sterbehelfer sehen keinen Dammbruch beim assistierten Suizid

Bilanz für das Jahr 2023

3.423 Fälle von Tötung auf Verlangen in Belgien

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Gehaltsvergleich

TK-Chef Jens Baas ist Bestverdiener unter Kassen- und KV-Chefs

Impfquote in Deutschland verbessert

Welt-HPV-Tag: Impfen senkt das Risiko für Krebsvorstufen

Lesetipps
Nasenabstrich: Seit der COVID-19-Pandemie kennen das viele Menschen. Ob Schnelltests auch bei anderen Infektionen zum Einsatz kommen sollten, ist Gegenstand einer Diskussion.

© Frank Hoermann/SVEN SIMON/picture alliance

Diskussion

Schnelltests für Atemwegsinfektionen: Unfug – oder Schritt nach vorn?