Hebammen

Kassen halten sich nicht an Gesetz

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG/BERLIN. Der Deutsche Hebammenverband hat sich gegen die Darstellung des GKV-Spitzenverbandes gewehrt, die Verhandlungen derzeit zu blockieren.

"Die in einer Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbandes geäußerten Anschuldigungen, dass wir uns gegen einen Ausgleich für die Haftpflichtprämien stellen, ist schlicht falsch", sagt Katharina Jeschke, Präsidiumsmitglied und Verhandlungsführerin in einer Mitteilung ihres Verbandes.

"Wir wollen einen gesetzeskonformen Ausgleich für alle Hebammen", betont sie.

Die Vorschläge der Kassen seien eine "komplette Abkehr von der bisherigen Vergütungssystematik für Hebammen", so der Verband. Diese hätten keine gesetzliche Grundlage.

Streitpunkt zwischen Kassen und Hebammenverbänden ist unter anderem ein Ausgleich für die steigenden Prämien zur Berufshaftpflicht.

In der kommenden Woche soll weiter über die Gestaltung des Sicherstellungszuschlags gesprochen werden. (bee)

Mehr zum Thema

Ausgleichszahlungen für Ärzte

Gesundheitsausschuss spannt Corona-Schutzschirm weiter auf

Infektionsgeschehen

Die Corona-Lage in den Städten und Landkreisen

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Jeweils bis Ende Februar müssen KVen und Kassen-Verbände die Gehälter ihrer Führungsspitze offenlegen.

Gehaltsvergleich

So viel verdienen die KV-Chefs

Ein Gesetz soll Ärzte großzügiger für entgangene Leistungen durch die Corona-Pandemie entschädigen.

Ausgleichszahlungen für Ärzte

Gesundheitsausschuss spannt Corona-Schutzschirm weiter auf