MB-Vorsitzender fordert Konzepte von Regierung

BERLIN (chb). Konzepte für eine nachhaltige Finanzierung des Gesundheitswesens hat der Vorsitzende des Marburger Bundes Rudolf Henke von der neuen Bundesregierung gefordert.

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Dabei müsse sich die Finanzierung nach dem Versorgungsbedarf richten und nicht umgekehrt, sagte Henke auf der Hauptversammlung seines Verbandes am Wochenende in Berlin. Unterscheidungen zwischen Patientengruppen lehnte Henke ab. "Beim Hotelkomfort mag es Unterschiede geben, in der Medizin aber muss die Behandlung eines jeden Patienten fachlich immer auf der Höhe der Zeit erfolgen", sagte Henke. Das gehöre für ihn zu einem solidarischen Gesundheitssystem. Er selber wolle als Bundestagsabgeordneter der CDU an positiven Veränderungen des Gesundheitssystems mitwirken.

Kein Problem sieht der Präsident der Bundesärztekammer Professor Jörg-Dietrich Hoppe in der Doppelfunktion Henkes als CDU-Bundestagsabgeordneter und MB-Chef. "Wir sollten uns freuen, dass Rudolf Henke im Bundestag sitzt. Im Gegensatz zu anderen bringt er Sachverstand mit", sagte Hoppe.

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