Berufspolitik

Marburger Bund setzt sich in Bremer Kammer durch

BREMEN (cben). Der Marburger Bund stellt die stärkste Liste ist in der neuen Bremer Kammerversammlung. Das ist eines der Ergebnisse der Wahl zur Kammerversammlung der Ärztekammer Bremen (ÄKHB).

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Im Wahlkreis Bremen erhielt die Liste "Angestellte Ärztinnen und Ärzte - offene Liste Marburger Bund" die meisten Stimmen. Sie wird sieben Delegierte in die nächste Delegiertenversammlung entsenden, teilte die Ärztekammer Bremen mit.

Mit fünf Delegierten folgt auf die MB-Liste die "Bremer Ärztegemeinschaft", aus niedergelassenen Fachärzten.

Die "Neue Hausarztliste" konnte drei Sitze erringen und damit die Konkurrenz vom Hausärzteverband abhängen: Die "Bremer Hausarztliste", die Liste des Hausärzteverbandes Bremen, musste einen Delegierten abgeben und ist nun nur noch mit zwei Köpfen in der Versammlung vertreten.

"Aber insgesamt sind die Allgemeinmediziner und hausärztliche Internisten mit sieben Delegierten gut vertreten", sagte Dr. Alfred Haug, Vorsitzender des Bremer Hausärzteverbandes der "Ärzte Zeitung".

Wahlbeteiligung unter 50 Prozent

Wahrscheinlich habe auch die neue gemeinsame Liste in Bremerhaven, auf der auch Hausärzte standen, dazu beigetragen, dass der Verband einen Sitz verloren hat, erklärte Haug den Verlust eines Sitzes.

In Bremerhaven war eine Liste mit insgesamt 14 Kandidaten angetreten, so dass dort nach dem Mehrheitswahlrecht gewählt wurde.

Je zwei Sitze entfallen auf die "Psychotherapeutisch tätigen Ärztinnen und Ärzte", die "Ärzte in Bremen - Die gemeinsame Liste der Hausärzte und Fachärzte", die "Ärztinnen-Initiative" und die Liste "Freie Kliniken".

Knapp 4700 Ärzte in Bremen und Bremerhaven haben am 4. Dezember gewählt. Die Wahlbeteiligung lag in Bremen bei 45,52 und in Bremerhaven bei 44,97 Prozent.

Info: www.aekhb.de/Über uns/Ärztekammerwahl 2011.

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