Medi setzt auf eigene Verträge und auf Körbe

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STUTTGART (fst). Die Delegierten von Medi Baden-Württemberg lehnen den EBM 2009 ab und setzen weiter auf den "sanften" Ausstieg durch Individualverträge mit den Kassen. Der EBM erlaube kein betriebswirtschaftlich ausreichendes Auskommen mehr, sagte Medi-Chef Dr. Werner Baumgärtner.

Nur durch eine höhere Leistungsmenge und durch Quersubventionierung von Privatpatienten ließen sich Haus- und Facharztpraxen noch erhalten. "Alternativlos" seien daher Verträge nach 73 b und 73 c. Bei Facharztverträgen würden Grundpauschalen mit Zusatzmodulen kombiniert, die die fachärztliche Tätigkeit abbilden.

Festhalten will Medi am Korbmodell und den Systemausstieg "als Ultima Ratio vorbereiten".

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