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Kassen-Studie

"Social Freezing" besonders bei Jüngeren akzeptiert

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DRESDEN. Am "Social Freezing" - dabei werden Eizellen eingefroren, um die Schwangerschaft auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben - scheiden sich die Geister. Das hat eine Studie der IKK classic ergeben, bei der je 500 Männer und Frauen befragt wurden.

45 Prozent der Frauen und 41 Prozent der Männer zwischen 20 und 50 Jahren können sich "Social Freezing" vorstellen, 34 Prozent schließen es für sich aus. Ein Viertel lehnt den Eingriff grundsätzlich ab.

Mit dem Alter ändert sich das Stimmungsbild: Von den über 40-Jährigen lehnen 36 Prozent der Frauen und 31 Prozent der Männer dieses Vorgehen ab. Mehr als ein Drittel aller Befragten plädiert für eine weitergehende Kostenübernahme der Kassen bei der IvF.

Derzeit erhalten verheiratete Paare mit Kinderwunsch Zuschüsse in Höhe von 50 Prozent von den gesetzlichen Krankenkassen für die ersten drei Behandlungsversuche. An den Regelungen zum Mindestalter von 25 Jahren sollte nach Meinung von mehr als der Hälfte festgehalten werden.

Außerdem spricht sich jeder Zweite dafür aus, dass die Reglung zur Altershöchstgrenze bei Frauen das (vollendete) 40., bei Männern das (vollendete) 50. Lebensjahr nicht verändert werden sollte.

Dies sehen 21 Prozent der über 40-Jährigen Frauen allerdings anders und wünschen sich, dass die Altershöchstgrenzen bei Frauen und Männern nach oben korrigiert werden. (lup/bae)

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