Pflege

Über 2000 Ausbildungsplätze mehr

Gute Nachrichten aus der Altenpflege: Im beginnenden Ausbildungsjahr gibt es 2000 Lehrplätze mehr als 2014. Flüchtlinge könnten dabei eine Schlüsselrolle spielen.

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BERLIN. Der Arbeitgeberverband Pflege teilt mit, dass es in diesem Jahr über 2000 Ausbildungsplätze mehr in der Altenpflege geben wird.

Die Zahl der Ausbildungsplätze stieg somit um mehr als acht Prozent zum Vorjahr an. Das ergab eine Umfrage, die der Arbeitgeberverband Pflege bei gemeinnützigen und privaten Trägern der Altenpflege durchgeführt hat.

Zu den bundesweit 26.740 Ausbildungsplätzen in der Altenpflege, die mit Beginn des Ausbildungsjahres 2014 zur Verfügung standen, konnten im neuen Ausbildungsjahr über 2140 weitere Plätze geschaffen werden. Das ist ein neuer Ausbildungsrekord.

"Die Arbeitgeber der Pflegewirtschaft investieren ganz intensiv in die Ausbildung von Pflegefachkräften. Nach einem Ausbildungsrekord in 2014 konnte nun nochmals die Zahl der Ausbildungsplätze massiv gesteigert werden", sagte der Präsident des Arbeitgeberverband Pflege, Thomas Greiner.

Eine dreijährige Ausbildung in der Altenpflege zu absolvieren sei interessant, zukunftssicher, krisenfest und wohnortnah, warb Greiner. Die Altenpflege werde, entgegen manchen Unkenrufen, eindeutig auch von immer mehr jungen Menschen als attraktiv bewertet. "Wir hoffen sehr darauf, bald auch junge Flüchtlinge ausbilden zu können.

Denn die Altenpflege hat mit der Ausbildung von Menschen aus Drittstaaten bereits gute Erfahrungen gemacht", so der Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege. "Die Beherrschung der deutschen Sprache ist beim Umgang mit alten Menschen jedoch eine Grundvoraussetzung. Kombinierte Schul- und Ausbildungsmodelle können dieses Problem aber recht effektiv lösen." (aze)

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