Unabhängige Beratung soll fortgesetzt werden

Veröffentlicht:

BERLIN (sun). Die Bundesregierung will die Unabhängige Patientenberatung (UPD) weiter ausbauen. Dazu müsse aber rasch die Finanzierungsfrage von der Politik geklärt werden, forderte der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU) am Donnerstag in Berlin. "Das Bekenntnis der Regierungskoalition ist bekannt: Eine unabhängige Beratung von Patienten soll ausgebaut werden", betonte Zöller. Die Beratung soll seiner Ansicht nach eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden.

Seit 2001 sind die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet, Patientenberatung innerhalb eines Modellvorhabens zu fördern. Dieses Modell läuft zum Ende des Jahres aus.

Die UPD habe die Modellphase erfolgreich genutzt und gute Fortschritte erzielt. "Gleichwohl sehe ich strukturellen Verbesserungsbedarf. Kooperationen sollten weiter ausgebaut, Qualitätsstandards vereinheitlicht und der Zugang zur Beratung erleichtert werden", sagte Zöller. Die Ressourcen der UPD seien aber begrenzt, betonte K.-Dieter Voß vom GKV-Spitzenverband. "Wir geben zurzeit etwa fünf Millionen Euro jährlich für die Bundesgeschäftsstelle sowie die 22 regionalen Beratungsstellen aus. Bei diesen Kosten sollte es auch bleiben."

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Ergänzung zu Antibiotika?

Mit intravaginaler Ascorbinsäure gegen bakterielle Vaginose

Review

RAS-Blocker präoperativ eher nicht absetzen?

Lesetipps
Ein Mann schwimmt in einem Schwimmbecken.

© TeamDF / stock.adobe.com

Umbrella-Review

Welcher Sport bei Depression und Angststörung am besten hilft