Kommentar

Verbot für Doping-Ärzte

Veröffentlicht:

In Berlin wird derzeit viel über Doping geredet. Die Bundeskanzlerin trifft sich mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur, um über neue Regeln im Kampf gegen künstliche Ausdauer zu sprechen. Gleichzeitig gibt die Bundesärztekammer (BÄK) zum Thema "Doping und ärztliche Ethik" eine Stellungnahme heraus. Gut so. Bislang gab es einen solchen Leitfaden nicht.

Jeder Arzt sollte das Papier in seiner Schreibtischschublade gut aufbewahren. Mediziner werden heute immer öfter mit Doping konfrontiert - nicht nur Verbandsärzte, die Radprofis betreuen. Auch im Freizeit- und Breitensport helfen viele Menschen inzwischen nach, damit es schneller, weiter, höher geht. Was im BÄK-Papier fehlt, das ist die klare Ansage, dass Ärzte, die Dopingpraktiken unterstützen, mit Berufsverbot belegt werden müssen. Doping ist verboten - daher gehören auch Doping-Ärzte verboten. (hom)

Mehr zum Thema

Versorgung von ungewollt Schwangeren

Ärztin Alice Baier: „Abruptio gehört ins Studium“

Vertreterversammlung

Satzungsänderung: KVWL kann vorerst mit zweiköpfigem Vorstand weitermachen

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Alternative Therapierichtungen

Homöopathie: Worüber gestritten wird – und was die Fakten zeigen

Versorgung von ungewollt Schwangeren

Ärztin Alice Baier: „Abruptio gehört ins Studium“

Lesetipps
Beatmung im Krankenhaus

© Kiryl Lis / stock.adoe.com

Bundesweite Daten

Analyse: Jeder Zehnte in Deutschland stirbt beatmet im Krankenhaus