Jochen Drees

Video-Schiri beim DFB statt Arztpraxis

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FRANKFURT/MAIN. Der frühere Schiedsrichter und niedergelassene Arzt Jochen Drees wird beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) künftig beim Thema Videoassistent die Leitung übernehmen. Der 48-Jährige werde den Posten zum 1. Oktober hauptamtlich und in Vollzeit antreten, teilte DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann bei einer Pressekonferenz am Freitag in Frankfurt mit.

"Jochen Drees hat sich beim Thema Video-Assistent hervorgetan. Er hat einen richtig guten Job gemacht", sagte Zimmermann. Drees war seit 2001 Bundesliga-Schiedsrichter und wurde im vergangenen Jahr verstärkt als Video Assistant Referee (VAR) in Köln eingesetzt.

Der frühere Schiedsrichter wird für seine neue Aufgabe beim DFB seine Arztpraxis für Allgemeinmedizin im rheinhessischen Münster-Sarmsheim zum Ende dieses Monats aufgeben. "Das Thema VAR ist ein sehr wichtiges und gehaltvolles Thema", sagte Drees.

"Unser Bundesgesundheitsminister muss sich Gedanken machen, wenn hervorragende Ärzte zum DFB gehen – und das sage ich als Patient", kommentierte der ehemalige Schiedsrichter und Zahnarzt Markus Merk die überraschende Personalie. (dpa/bar)

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