Vor allem Alte und Kranke schreiben an Kühn-Mengel

BERLIN (fst). Bürger, die sich an die Patientenbeauftragte der Bundesregierung wenden, sind in der Hälfte der Fälle über 65 Jahre, ein Drittel ist chronisch krank.

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Das geht aus einer Untersuchung des Instituts für Medizinische Soziologie der Charité hervor, die von der Hans-Böckler-Stiftung unterstützt wurde. Dabei wurden etwa 20 000 Patientenanfragen von Januar 2004 bis Dezember 2007 ausgewertet. Das Amt ist im Januar 2004 eingerichtet worden und wird seitdem von Helga Kühn-Mengel (SPD) bekleidet.

In 84 Prozent der Schreiben formulieren Bürger Beschwerden oder Bitten, nur 16 Prozent fragen nach Informationen, heißt es in einer Mitteilung der Patientenbeauftragten. Die Inhalte der Eingaben zeigen die Konjunktur einzelner Themen. Allerdings gewinnen bestimmte Fragen auch stetig an Bedeutung. So tauchen "Probleme der Kommunikation zwischen Arzt und Patienten" im Jahr 2004 nur in acht Prozent der Briefe auf. Drei Jahre später war dies in 14 Prozent der Eingaben ein Thema.

Auch die Kritik an der Behandlungsqualität nimmt weiter zu: Der Anteil der Briefe mit diesem Anliegen nahm von sechs Prozent im Jahr 2004 auf 14 Prozent im Jahr 2007 zu.

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