Anlagen-Kolumne

Das Jahr 2018 bringt Rekord für Anleger

Von Gottfried Urban Veröffentlicht:

Politische Unsicherheit in Europa, permanente Diskussionen um die Notenbankpolitik und eine drohende Eskalation des USA-Nordkorea-Konflikts haben das Börsenjahr 2017 geprägt. Gefühlte Volatilität? Sehr hoch. Tatsächlich war es eines der ruhigsten Börsenjahre mit meist schönen Kursgewinnen.

Die erfreuliche Gewinnentwicklung vieler Unternehmen und die Alternativlosigkeit beim Nullzins befeuerten die gute Kursentwicklung bei den Aktien. Zudem ließen Ängste vor einer Konjunkturdelle nach. Wer in solide Aktien investiert und nicht mit Hebelprodukten und Derivaten handelt, der kann ruhig schlafen.

Anleger fahren gut, wenn sie Anteile an Unternehmen halten, die Arbeitsplätze sichern und Gewinne erwirtschaften. Wenn das Geschäftsmodell zukunftsträchtig ist und die Kurse den Erträgen nicht davonlaufen, dann kann man investieren – die Streuung dabei nicht vergessen! Und das Geld ist täglich zu Marktpreisen verfügbar. Alle Finanzdaten müssen regelmäßig offen gelegt werden. Eine Flexibilität und Transparenz, die man an keinem Immobilien- oder Rohstoffmarkt findet.

Nächstes Jahr werden deutsche Aktien wieder Rekordsummen an die Anleger auszahlen. Denn 2017 verdienten die 30 Dax-Werte insgesamt 90 Milliarden Euro Nettogewinn. Über 35 Milliarden Euro gehen in 2018 an die Aktionäre als Dividende. Auch wenn Dividenden keine Garantien darstellen, die Dividenden der deutschen Unternehmen steigern sich nur mit wenigen Ausnahmen Jahr für Jahr.

Immerhin bleiben etwa 55 Milliarden Euro in den Unternehmen und mehren so die Substanz der Firmen. Auch wenn die Kurse durch noch nicht bekannte Ereignisse wieder schwanken werden, die Dividenden für 2017, die im nächsten Jahr ausbezahlt werden, verzinsen den Kapitaleinsatz um ein Vielfaches gegenüber einer Tagesgeldanlage.

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