TIPPS FÜR DIE ARZTHELFERIN

Erstauskunft zu IGeL ist Sache der Arzthelferin

Bei der Erstauskunft zum IGeL-Spektrum in der Praxis kommt Arzthelferinnen eine zentrale Rolle zu. Mit ihrer Hilfe können sich Patienten gezielt auf das Gespräch mit dem Arzt zu einem IGeL-Angebot vorbereiten.

Von Theresia Wölker Veröffentlicht:

Mit Hilfe von Plakaten oder über die Praxis-Website kann bei Patienten für das Thema Selbstzahlerleistungen um Aufmerksamkeit geworben werden. Wichtiger ist jedoch die aktive Patientenansprache der Arzthelferinnen.

  • Erklären Sie Patienten offen, dass die Kassen bestimmte Leistungen nicht bezahlen, sie deshalb in den IGeL-Bereich gehören. Sprechen Sie offen an, dass Sie nur Auskünfte zum Procedere und zum Preis geben können, zu Erfolgsaussichten und Risiken darf nur der Arzt sich äußern. Selbstverständlich müssen Sie die Angebote kennen, um glaubhaft sein zu können.
  • Weisen Sie explizit auf die Entscheidungsfreiheit und die Bedenkzeit hin. Das schafft Vertrauen und schützt vor dem negativen Beigeschmack, nicht als serviceorientierte Arzthelferin, sondern als Drückerkolonne missverstanden zu werden.

Theresia Wölker aus Bendorf ist Personaltrainerin und Beraterin für Praxisteams.

Mehr zum Thema

Selbstzahlerleistungen

Ärzteverein teilt Forderung nach IGeL-Verboten

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ulrike Elsner

© Rolf Schulten

Interview

vdek-Chefin Elsner: „Es werden munter weiter Lasten auf die GKV verlagert!“