Mit Medizintechnik lässt sich im Gesundheitswesen sparen

FRANKFURT AM MAIN (maw). Die Medizintechnik bietet weltweit Chancen, Abläufe im jeweiligen Gesundheitswesen effizienter und damit kostengünstiger zu gestalten. Davon geht zumindest der Branchenfachverband Elektromedizinische Technik aus.

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Anlässlich der Eröffnung der weltgrößten Medizinmesse Medica in Düsseldorf zeichnete Jochen Franke, Vorsitzender des Fachverbands Elektromedizinische Technik im ZVEI, des Zentralverbands Elektrotechnik, ein selbstbewusstes Bild der Branche.

Franke: "Die Innovationskraft der Medizintechnik ist beispielgebend für die gesamte deutsche Industrie. Trotz aktueller wirtschaftlicher Eintrübung bieten sich beste Chancen, Gesundheitsversorgung in allen Teilen der Welt mit Medizintechnologien effizienter zu organisieren. Selbstverständlich auch in Deutschland."

Nach einer Mitteilung des Verbandes nimmt Franke mit dieser Einschätzung Bezug auf eine kürzlich veröffentlichte Studie, die Einsparpotenziale im deutschen Gesundheitssystem durch den Einsatz von Medizintechnik untersuchte. An der Studie beteiligte sich auch der Fachverband (wir berichteten).

Die Studie belegt, dass bei konsequenter Nutzung moderner Medizintechnik sich Kostensenkungspotenziale in Höhe von 2,7 Milliarden Euro jährlich in der Gesundheitsversorgung realisieren ließen.

Der Fachverband betonte nochmals die Innovationskraft der Branche: Die Hälfte der Produkte in der elektromedizinischen Technik sei heute jünger als drei Jahre alt. Der Innovationszyklus in der Branche liege zwischen drei und fünf Jahren.

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