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Softwareschmiede PSI profitiert von Energiewende

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Der Anteilschein von PSI hielt sich in diesem Jahr trotz des schwierigen Marktumfeldes sehr gut. Dies lag auch daran, dass die Berliner Softwareschmiede zuletzt mehrere bedeutende Aufträge an Land zog.

Insgesamt sind die Aussichten für die Firma, die unter anderem IT-Lösungen für Stromversorger anbietet, gut. So erfordert die Energiewende den Einsatz immer komplexerer Softwareprogramme.

Auch die Tatsache, dass RWE mit einem Anteil von 18% größter Aktionär bei den Hauptstädtern ist, verdeutlicht, welche Rolle PSI in diesem Zusammenhang einnimmt.

Bei der Optimierung von Fertigungsprozessen in der Stahlindustrie und im Automobilsektor ist die Gesellschaft ebenfalls gut aufgestellt. Deshalb sollte PSI von der Entwicklung hin zur "Industrie 4.0" profitieren.

Bereits im vergangenen Jahr sind die Erlöse innerhalb des Konzerns voraussichtlich um 6% gestiegen. Für dieses Jahr trauen die Analysten (Thomson) dem Management sogar noch eine leichte Beschleunigung beim Umsatzwachstum zu.

Da das EPS zwischen den Jahren 2014 und 2016 von 0,26 auf 0,65 Euro klettern dürfte, ist der Anteilschein für Investoren ebenfalls hoch interessant.

Das 2016er-KGV von 20 erscheint uns gerechtfertigt, da der Nettogewinn im Jahr 2017 um weitere 17% steigen könnte. Anleger greifen bis 13,20 Euro zu (mit Stopp bei 9,65 Euro).

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