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„ÄrzteTag“-Podcast

Was brauchen Menschen mit Behinderung, damit ihre Behandlung gelingt, Dr. Schwabl?

Der Arztbesuch ist für viele Menschen mit Behinderung mit Angst und Stress verbunden – so dass sie ihn, wo es geht, vermeiden. Dr. Janina Schwabl erklärt im „ÄrzteTag“-Podcast, warum diese Ängste so groß sind und was Ärztinnen und Ärzte tun können.

Bettina KrachtVon Bettina Kracht Veröffentlicht:

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Sie haben Patienten und Patientinnen mit Behinderung, die häufiger mal nicht zum Termin erscheinen? Oder erst zu Ihnen kommen, wenn die Beschwerden sehr stark sind? Dann kann es sein, dass sie den Arztbesuch aus Angst vermeiden. Denn dies ist unter Menschen mit Behinderung häufiger vertreten.

Im „ÄrzteTag“-Podcast erklärt Dr. Janina Schwabl, warum diese Ängste so groß sind und warum es da schon helfen kann, einfach den weißen Kittel wegzulassen. Sie ist Neurologin und leitende Oberärztin am SIMI, dem Sengelmann Institut für Medizin und Inklusion am Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf.

Die Angst kann ganz unterschiedliche Gründe haben: Manche sind beispielsweise mit der Situation überfordert, manchen können den Arztbesuch überhaut nicht verstehen. Und manche sind möglicherweise traumatisiert von medizinischen Prozeduren und schlechten Erfahrungen im Gesundheitswesen.

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Im Podcast nennt Dr. Schwabl kleine Anpassungen im Praxisalltag, mit denen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte den Arztbesuch für Menschen mit Behinderung erleichtern können – ohne großen zusätzlichen Zeitaufwand.

Denn für Menschen mit Behinderung ist eine kontinuierliche Gesundheitsversorgung besonders wichtig: Viele sind häufiger und schwerer erkrankt als Menschen ohne Behinderung.

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