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Übergang zur TI 2.0

gematik geht nächste Schritte zur Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur

Weniger Spezialhardware, mehr mobile Nutzung, digitale Identitäten und moderne Sicherheitsstandards: Die gematik will zentrale Bausteine der TI künftig bündeln und einheitlich bereitstellen.

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Berlin. Die Gesellschafter haben die gematik beauftragt, einen Fahrplan für die Modernisierung der Telematikinfrastruktur (TI) zu erstellen. Zentrale Bausteine der TI sollen künftig gebündelt und einheitlich bereitgestellt werden, anstatt sie wie momentan parallel zu entwickeln und zu betreiben.

Die Telematikinfrastruktur sei das digitale Rückgrat des Gesundheitswesens, erklärt die gematik am Freitag – für die elektronische Patientenakte (ePA), das E-Rezept und eine sichere Kommunikation. Damit sie auch bei wachsender Nutzung, durch weitere Anwendungen und neue Nutzergruppen zuverlässig funktioniert, müsse sie technisch vereinfacht und in der Verantwortung klarer aufgestellt werden.

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Für die TI solle eine souveräne Plattform-Architektur auf Open-Source-Basis aufgebaut werden. Geplant ist unter anderem, dass Fachdienste wie das E-Rezept auf eine gemeinsame, leistungsfähige Plattform zugreifen, statt auf jeweils vollständig eigene technische Infrastrukturen.

Cloud als flexible und sichere Betriebsumgebung

Die Cloud diene dabei als flexible und sichere Betriebsumgebung. Für die Anwendungen mit direktem Kontakt in die Versorgung – etwa Softwaresysteme oder Kassen-Apps – entsteheso eine einheitliche Basis, die Wettbewerb und Innovation in Deutschland stärkt.

Voraussetzung dafür sei der beschleunigte Übergang zur TI 2.0. Dies bedeute: weniger Spezialhardware, mehr mobile Nutzung, digitale Identitäten und moderne Sicherheitsstandards. Die Umstellung laufe bereits und erfolge weiter schrittweise. Die Nutzenden profitieren dadurch von einer leistungsstärkeren TI, die den modernsten Sicherheitsanforderungen entspricht.

Im nächsten Schritt werde die gematik mit Gesellschaftern und Partnern den konkreten Umsetzungsplan erarbeiten, der sowohl die beschleunigte Umstellung auf die TI 2.0 als auch den Aufbau der Plattform beinhalte. (eb)

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