Ärzte Zeitung, 20.05.2005

Medizinische Pflegeprodukte bei Hautproblemen

Akne und Schuppen stören oft

HAMBURG (grue). Unreine Haut und Kopfschuppen sind relativ harmlose Makel, die aber das Wohlbefinden erheblich stören können. Mit medizinischen Pflegeprodukten bessert sich der Hautbefund innerhalb weniger Wochen und die Lebensqualität steigt.

Der Effekt auf die Lebensqualität ist außer der Wirksamkeit und Hautverträglichkeit ein wichtiges Kriterium bei der Bewertung dermatologischer Arzneimittel und Pflegeprodukte. In allen drei Aspekten haben Beiersdorf-Produkte in Anwendungsstudien gut abgeschnitten. Das berichtete Unternehmens-Mitarbeiter Dr. Frank Rippke bei einer Veranstaltung des Unternehmens in Hamburg.

So wurde etwa das Eucerin® Anti-Schuppen Shampoo von 608 Patienten mit Kopfschuppen zwei Wochen lang geprüft. Das Produkt enthält zwei Antimykotika und einen juckreizstillenden Wirkstoff. Ein Drittel der Patienten wandte zusätzlich andere Wirkstoffe an.

97 Prozent der Probanden bewerteten das Shampoo mit sehr gut oder gut. Bei 23 Probanden wurde die Lebensqualität mit standardisierten Fragebögen erfaßt. Die anfangs deutlichen Einschränkungen in der Lebensqualität besserten sich im Mittel um 23 Prozent. "Die gezielte Pflegebehandlung und die objektive Verbesserung des Kopfhautbefundes wurde als persönliche Entlastung erlebt", so Rippke.

Ähnliche Erfahrungen machten die Teilnehmer einer Studie mit der Eucerin® Pflegeserie für unreine Haut. 68 Probanden mit leichter bis mäßiger Akne benutzten sechs Wochen lang die Pflegelinie mit Reinigungsgel, Gesichtstonic und Creme-Gel, entweder allein oder in Kombination mit einer arzneilichen Aknetherapie.

Allein mit dem Hautpflegeprodukten besserte sich der Hautbefund bei über 90 Prozent der Studienteilnehmer, so Rippke. Die mit dem Acne Disability Index erfaßten Einschränkungen in der Lebensqualität reduzierten sich um 45 Prozent, auch dies wurde ohne zusätzliche Akne-Medikamente erreicht.

Für das Gesichtsfluid Eucerin® Anti-Pigment Fluid LSF 20 schließlich wurde die Wirksamkeit in einer Studie mit 13 Melasma-Patientinnen ebenfalls anhand mehrerer klinischer und psychosozialer Parameter bestimmt. Die Lebensqualität stieg in zwölf Wochen um 31 Prozent. Parallel dazu besserte sich die Hautpigmentierung.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »