Ärzte Zeitung online, 29.10.2018

Reisemedizin

Japan-Reisende brauchen Röteln-Schutz

NEU-ISENBURG. In Japan häufen sich zur Zeit Erkrankungen mit Röteln, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin. Landesweit sind dieses Jahr bislang 1289 Menschen erkrankt und damit etwa zwölfmal so viele wie im Vorjahr. Besonders betroffen sind die Stadt Tokio und die Präfekturen Chiba, Kanagawa, Aichi, Ibaraki und Saitama auf der Insel Honshu. Vor einer Reise ist immer auch der Standardimpfschutz zu überprüfen; gegebenenfalls ist die Kombinations-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln aufzufrischen.

Röteln bei Schwangeren können zu schweren Schäden beim Ungeborenen führen. Die US-Seuchenbehörde CDC rät daher Schwangeren ohne Röteln-Schutz während des Ausbruchs von Reisen nach Japan ab. (eis)

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