Arzt Online, 15.09.2004
 

Gib’ mir Deine Hand, und ich sage dir, wer du bist!

RFID-Chips kommen nun auch im Gesundheitswesen zum Einsatz. Die kleinen Prozessoren sind in der Lage, das, was auf ihnen gespeichert ist, per Funk mitzuteilen.

In einer Pilotanwendung testet jetzt Siemens die Chips in den USA. Patienten erhalten ein Armband mit einem RFID-Chip. Wenn sie dann in die Klinikambulanz kommen und dem Arzt die Hand schütteln, wird wie von Zauberhand am Rechner die zugehörige Patientenakte geöffnet.

Schon das Ausmaß der Zeitersparnis dieser ersten RFID-Anwendung ist zweifelhaft. Und ob die Patienten eine solche Gesprächsabkürzung wirklich zu schätzen wissen? (ger)

Topics
Schlagworte
Panorama (31017)
Organisationen
Siemens (573)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tausende HPV-Tumoren pro Jahr sind vermeidbar

Viele Krebserkrankungen in Deutschland ließen sich durch einen HPV-Schutz vermeiden, so RKI-Berechnungen. Das Institut rät zum Impfen - das könnte auch bei Jungen sinnvoll sein. mehr »

Mit Kohlenhydrat-Tagen die Insulinresistenz durchbrechen

Typ-2-Diabetiker mit schwerer Insulinresistenz können vom Prinzip einer hundert Jahre alten Haferkur profitieren. Erfahrungsgemäß sprechen 70 Prozent der Betroffenen darauf an. mehr »

Kliniken in Nordrhein sind Vorreiter beim E-Arztbrief

Der Klinikbetreiber Caritas Trägergesellschaft West zählt zu den Vorreitern des elektronischen Arztbriefes über KV-Connect. Viele Niedergelassene sind bereits angeschlossen. mehr »