Ärzte Zeitung, 15.11.2011

NRW-Minister prangert Antibiotika in Tiermast an

DÜSSELDORF (dpa). Der für Menschen riskante Einsatz von Antibiotika in der Tiermast ist einer Studie zufolge in der Hähnchenzucht die Regel.

Bei einer Untersuchung fast aller Hähnchenmastbestände in Nordrhein-Westfalen (NRW) entdeckten Gutachter, dass mehr als 96 Prozent der Tiere mit Antibiotika behandelt worden waren, wie NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (Grüne) berichtet hat.

Nach seinen Angaben ist das von ihm beauftragte Gutachten das erste in Deutschland, das den Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast systematisch untersucht hat. Das Ausmaß sei alarmierend, so Remmel.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Stärkung der Organspende – Sogar Grüne loben Spahn

Klare Verantwortlichkeiten, bessere Refinanzierung: Der Bundestag bewertet das geplante neue Organspende-Gesetz positiv. Doch die Grundsatzdebatte kommt erst noch. mehr »

Deutsche ernähren sich schlecht

Tödliche Infarkte und Schlaganfälle durch schlechte Ernährung: Deutschland nimmt hier unter den Ländern mit westlichem Lebensstil einen traurigen Spitzenplatz ein. mehr »

Fallwert steigt um 2,6 Prozent

Die Entwicklung der Arzthonorare tendiert in der GKV-Regelversorgung weiter nach oben – jedenfalls laut den jüngst verfügbaren Zahlen. mehr »