Ärzte Zeitung, 15.08.2014

Zuhause gesucht

Als Ex-Junkie ins Altersheim

Drogenkarriere und Alt werden - lange Zeit unvorstellbar. Doch durch eine bessere Substitutionsversorgung erreichen viele Ex-Junkies das Rentenalter. Ein Projekt in Unna baut nun ein Altersheim für sie.

Von Anja Krüger

Als Ex-Junki ins Altersheim

Martin (50), Silke (45) und Thomas (44) vor der Methadonausgabe.

© Anja Krüger

Es ist kurz nach sieben Uhr am Morgen. Fatma sitzt in ihrem Rollstuhl vor der Tür zur Ausgabestelle. Wenige Schritte neben ihr im Flur der Jugendstilvilla warten Martin, Thomas und etliche andere.

Ingo ist bereits in dem Zimmer, in dem Arzthelferin Gabriele Steinhoff und Sozialarbeiterin Ilona Schmidt die Methadon-Ausgabe vorbereitet haben. In dem Wohnprojekt für chronisch Drogenabhängige in Unna ist genau festgelegt, wer wann seine Medikamente bekommt.

Fatma ist 46 Jahre alt, die meisten Mitbewohner sind wie sie in mittleren Jahren. Viele von ihnen freuen sich darauf, bald umziehen zu können: in ein Altenheim für Ex-Junkies.

In Unna entsteht ein bemerkenswertes Pilotprojekt. Ein früheres Nonnenerholungsheim im Stadtteil Hemmerde wird umgebaut für alternde chronisch Suchtkranke. Diejenigen aus der ersten Drogenszene der 1970er Jahre, die überlebt haben, kommen jetzt ins Seniorenalter.

Und viele von denen, die später abhängig wurden, sind gesundheitlich am Ende und leiden vorzeitig unter Alterserscheinungen. Für sie gibt es bislang keine dauerhafte Versorgung. Das soll sich mit dem neuen Altenheim ändern.

"LÜSA hat mich gerettet"

Die Bewohner der schönen Jugendstil-Villa in der Stadtmitte von Unna haben teilweise über Jahrzehnte harte Drogen konsumiert, jetzt werden sie substituiert. Sie haben in dem Projekt "Langzeit Übergangs- und Stützungsangebot" (LÜSA) für chronisch Drogenabhängige ein Heim gefunden.

Der 44-jährige Thomas hat mit zwölf angefangen, Alkohol zu trinken, mit 13 rauchte er Cannabis und mit 18 nahm er LSD und Kokain.

Er hatte immer wieder längere Zeiten, in denen er clean war. Er machte eine Lehre als Koch. Doch als vor zehn Jahren eines seiner beiden Kinder starb, brach er völlig zusammen. "LÜSA hat mich gerettet", sagt er. Mittlerweile wohnt er in einer Außenwohnung und kommt täglich zur Methadonvergabe. Danach kocht er für die Bewohner.

LÜSA ist nicht als Aufenthaltsort für immer gedacht. Dabei sehnen sich viele Ex-Junkies danach, einen Ort zu finden, an dem sie für immer zu Hause sind. Fatma ist seit dreieinhalb Jahren bei LÜSA in Unna. "Ich habe 20 Jahre Drogenkarriere hinter mir", sagt sie.

Ihre Kniescheiben sind zertrümmert, deshalb sitzt sie im Rollstuhl. Regelmäßig schaut der Pflegedienst bei ihr vorbei. Fatma freut sich auf das Altenheim. "Ich möchte zur Ruhe kommen und bleiben können", sagt sie.

Hinter den Bewohnern liegen schwere Jahre, viele haben auf der Straße gelebt. Das hat Spuren hinterlassen. "Chronisch Drogenabhängige weisen eine Voralterung von 15 Jahren auf", sagt Anabela Dias de Oliveira, Leiterin von LÜSA und Initiatorin des neuen Altenheims.

"Ein Großteil unserer Bewohner befindet sich so gesehen im Seniorenalter." So ergeht es chronisch Drogenabhängigen auch in anderen Regionen. Neben dem vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) finanzierten Altenheim in Unna gibt es in anderen deutschen Städten wie Hamburg, Frankfurt, München oder Berlin ähnliche Ansätze für die Betreuung älterer Suchtkranker.

LÜSA hat 19 Plätze für Ex-Junkies, Fatma und vier weitere wohnen in dem behindertengerechten Neubau im Hof. Während der Methadonausgabe tummeln sich im Erdgeschoss der Villa so viele Bewohner wie den ganzen übrigen Tag nicht. Heute ist die Stimmung hier gedrückt. Gestern ist André beerdigt worden. Auf einem Regal an der Wand steht ein großes Bild von ihm, davor brennen Kerzen.

André war mit 34 Jahren der jüngste in der Einrichtung. Er ist an einer Leberzirrhose gestorben. "Ich habe auch eine Leberzirrhose", sagt Martin, der kurz nach Fatma sein Methadon bekommen hat und jetzt Andrés Bild anschaut.

35? In der Szene wie ein Opa

Auch für den 50-Jährigen ist das Altenheim eine Option. Er lebt in der Villa in einem Zimmer unterm Dach. Vor dem Bett steht ein Fernseher. Martin ist seit einem Jahr hier. Mit 13 Jahren hat er angefangen, Drogen zu nehmen. "Meine Mutter ist gestorben und mein Vater hat zwei Monate später wieder geheiratet", erzählt er. Damit ist er nicht klar gekommen.

"Ich bin an die Nadel gekommen, weil ich das alles nicht verarbeiten konnte", sagt er. Zwei Therapien hat er gemacht und insgesamt 14 Jahre und acht Monate im Knast gesessen. "Mein ganzes Leben bestand nur aus Geldbeschaffung", sagt er. Nach dem Frühstück holt Martin den Putzeimer und reinigt die Fernsehecke im Erdgeschoss. Jeder hier hat eine Aufgabe.

Die meisten Bewohner sind wie Martin schwer krank. Sie haben HIV oder AIDS, Leberzirrhose, Hepatitis B oder C, Diabetes, Kreislaufprobleme, Herzinsuffizienz oder oft Verdauungsbeschwerden. Rauchen - nicht nur Tabak, auch Heroin und Cannabis - hat ihre Lungen ruiniert, viele haben COPD und andere Bronchialerkrankungen.

Vor der Haustür steht ein Rollator, im geräumigen Flur in einer Nische ein Rollstuhl. Einige haben ihren Unterschenkel verloren. Eine häufige Folge der Sucht, erklärt der Arzt Dr. Gerhard Reymann von der LWL-Klinik in Dortmund, die eng mit LÜSA zusammenarbeitet.

Bei langjährigen Drogenkonsumenten sind die Venen am Arm vom vielen Spritzen kaputt. Die Süchtigen weichen auf andere Stellen am Körper aus, etwa die Leiste. "Treffen sie versehentlich die Beinarterie, ist das Bein in Gefahr", sagt Reymann.Auch leiden viele Ex-Junkies an einer Herzinnenhautentzündung, die sie durch nicht sterile Spritzen bekommen haben.

Auch Krebs haben chronische Drogenkonsumenten häufiger als die übrige Bevölkerung. "Die Sterblichkeit chronisch Drogenabhängiger ist höher als in der Allgemeinbevölkerung", sagt Reymann. Patienten im Methadonprogramm, die früh den Weg zurück in die Normalität fanden, haben aber eine normale Lebenserwartung.

Die Behandlung mit Methadon hat nicht nur dazu geführt, dass heute deutlich weniger Drogentote zu beklagen sind als früher. Im Jahr 1991 erfassten die Behörden 2125 Drogentote, 2013 starben 1002 Menschen an Rauschgiftkonsum. "Durch die Methadonsubstitution ist es auch gelungen, die Suchtnebenfolgen zu senken", sagt Reymann.

Denn die Patienten sind in ständiger ärztlicher Behandlung. Sie leben deshalb länger. "In den 1980er und 1990er Jahren galten 35-Jährige in der Drogenszene als Opas und Omas", sagt LÜSA-Leiterin Dias. Das ist heute anders.

"Altenheime haben Berührungsängste gegenüber Ex-Junkies"

LÜSA ist eine Einrichtung der Wiedereingliederung. Vorgesehen ist der Aufenthalt für zwei Jahre. Viele bleiben länger. Ein Bewohner ist seit 16 Jahren hier. Er lebt zurückgezogen in seinem Zimmer und will mit niemandem sprechen. Auch für ihn ist das in Hemmerde entstehende Altenheim gedacht.

Leiterin Dias hat die Erfahrung gemacht, dass es ungeheuer schwer ist, ihre Klienten an konventionelle Altenheime zu vermitteln. "Altenheime haben Berührungsängste gegenüber Ex-Junkies", sagt sie.

Ein Problem ist die Methadonvergabe, die Pflegekräfte fürchten. Ein anderes die Angst, sich die Drogenszene ins Haus zu holen. Auch sozio-kulturell gibt es auf beiden Seiten Vorbehalte.

Deshalb haben Dias und ihre Mitstreiter von LÜSA beschlossen, ein eigenes Altenheim für ihre Klienten einzurichten. Dort sollen sie bei guter Pflege ihre letzten Jahre verbringen und in Würde sterben können. Drei Jahre haben sie an dem Konzept für das Altenheim gearbeitet. "Es gibt viele Schnittstellenprobleme", sagt sie.

Die Frage der Kostenträger war kompliziert: Für was sind Renten-, Kranken- und Pflegeversicherer oder der LWL als überörtlicher Sozialhilfeträger zuständig ?

Das Gebäude, das die Initiatoren gefunden haben, liegt gut zehn Autominuten entfernt von der Jugendstilvilla auf dem Land. Nachdem der Bau Erholungsheim für Nonnen war, wurde hier eine Einrichtung für Kurzzeitpflege von Senioren untergebracht. Aber für die Angehörigen war sie zu abgelegen. Nun entstehen 14 Plätze für alternde Ex-Junkies.

Noch liegen die Gesangbücher in der Kapelle. "Den Altar haben wir abgebaut", sagt ein Caritas-Mitarbeiter, der die Arbeiten in dem Haus leitet. "Das große Kreuz an der Wand lassen wir drin."

Noch ist nicht klar, wie die ehemalige Kapelle künftig genutzt wird. Auch der Bezugstermin steht noch nicht fest. Ende des Jahres oder im Frühjahr soll es so weit sein.

Aus den Jahren des LÜSA-Aufbaus wussten Dias und ihre Kollegen, dass Anwohner nicht gerade begeistert auf ein Projekt für Ex-Junkies reagieren. In Unna haben die Sozialarbeiter mögliche Ängste mit offensiver Offenheit zerstreut. "Wir haben immer eine Kultur des offenen Hauses gepflegt", sagt Dias. Anwohner und Interessierte können etwa bei Festen die Villa besichtigen.

Offener Umgang mit Anwohnern

Auch bei dem neuen Projekt bemühen sich die Initiatoren von Anfang an um Akzeptanz. Bei einer Bürgerversammlung in Hemmerde konnten die künftigen Nachbarn ihre Bedenken äußern. Vertreter der Polizei und Sozialarbeiter zerstreuten Sorgen der Anwohner, etwa die Angst davor, dass ihr Dorf möglicherweise zum Anlaufpunkt der Drogenszene wird.

"Als die Anwohner hörten, dass die Leute einfach nur ihre Ruhe haben wollten, waren sie beruhigt", berichtet Koch Thomas, der sich die Bürgerversammlung und die Ratssitzung, bei der die Kommunalpolitiker grünes Licht für das Projekt gaben, als einziger LÜSA-Klient angeschaut hat.

In der Nähe des künftigen Altenheims befindet sich eine Bushaltestelle, aber es ist abgelegen. Für die Ex-Junkies ist das kein Problem, sagt Dias. Besuch bekommen die meisten kaum. Früher gehörte es zu den Therapiegeboten, die Abhängigen weit weg von ihrem Heimatort unterzubringen.

Die Folge: Sie sind entwurzelt. "Unsere Leute kennen ganz Deutschland", berichtet Dias. Aber Freunde und Familie haben sie nicht mehr. Ihre sozialen Kontakte beschränken sich auf die unmittelbare Umgebung.

So geht es auch Gabi und Silke. Die beiden Mittvierzigerinnen leben seit Jahren in der Villa und haben Freundschaft geschlossen. "Wir wollen zusammen alt werden", sagt Silke.

Sie haben gehört, dass in dem Altenheim jedes Zimmer einen Zugang zum Garten haben wird. Jetzt hoffen sie, sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen zu können: ein eigenes Haustier.

Nicht jeder mit Mitte 40 bei LÜSA ist ein Kandidat fürs Altenheim. Ausgerechnet Koch Thomas, der die Diskussion über das Projekt intensiv verfolgt hat, will nicht einziehen.

Er will noch einmal durchstarten. "Ich habe noch eine Menge vor. Übers Altersheim denke ich vielleicht in 20 Jahren nach."

Suchtforscherin: "Viele haben kaum soziale Netzwerke"

Als Ex-Junki ins Altersheim

Professor Irmgard Vogt war Mitbegründerin und bis 2009 Direktorin des Institutes für Suchtforschung an der FH Frankfurt.

© Frankfurt University Applied Sciences

Professorin Irmgard Vogt zählt zu den renommiertesten Suchtforscherinnen Deutschlands. Sie war Mitbegründerin des Instituts für Suchtforschung an der Fachhochschule Frankfurt am Main. Für chronisch Drogenabhängige müssen viele verschiedene Ansätze gefunden werden, sagt sie.

Ärzte Zeitung: In Unna entsteht ein Altenheim für Ex-Junkies. Warum sind solche Einrichtungen erforderlich?

Professor Irmgard Vogt: Wenn jemand mit 40 oder 50 Jahren über Jahrzehnte drogenabhängig gewesen ist, braucht er eine spezielle Unterstützung. Im Alter zwischen 40 und 50 häufen sich die Krankheiten. Viele chronisch Drogenabhängige haben HIV und/oder Hepatitis C und leiden an den Folgekrankheiten, an Infektionen durch Injektionen, an Herzkreislauf- und anderen Erkrankungen. Alterserscheinungen treten bei dieser Gruppe weitaus früher auf.

Ab 50 Jahren kommen viele nicht mehr alleine zurecht. Dann ist die Gesundheit so ruiniert, dass die Betroffenen auf jeden Fall ambulante Betreuung brauchen und ab einem bestimmten Punkt auch stationäre.

Um wie viele Menschen geht es?

Vogt: Wir schätzen, dass es in Deutschland zwischen 150.000 und 200.000 Menschen gibt, die von harten illegalen Drogen abhängig sind. Davon bekommen etwa 80.000 Methadon. Die Überlebenschancen von denjenigen, die langfristig in Methadonprogrammen sind, sind höher, denn sie werden ärztlich betreut. Schätzungsweise 40.000 bis 60.000 der Menschen in Methadonprogrammen sind 40 Jahre alt oder älter.

Was für ein soziales Umfeld haben ältere Drogenabhängige?

Vogt: Aus Interviews mit Drogenabhängigen zwischen 45 und 60 Jahren wissen wir, dass diese Gruppe kaum soziale Netzwerke hat. Diejenigen, die Kinder haben, haben keinen Kontakt zu ihnen. Auch andere familiäre Verbindungen oder Freunde haben sie kaum. Soziale Netzwerke werden aber im Alter immer wichtiger.

Die Menschen, auf die sie sich beziehen, sind Sozialarbeiter. Das ist ein Problem, denn Sozialarbeiter sind keine Freunde. Sie gehen abends nach Hause. Es ist eine Herausforderung für die Gesellschaft, für diese Gruppe von Menschen Hilfe bereitzustellen, damit sie im Alter in Würde leben und sterben können.

Gibt es außer in Unna Initiativen für Hilfsangebote?

Vogt: Es gibt in verschiedenen Städten unterschiedliche Ansätze, etwa ein Projekt in München mit 15 Plätzen, davon zwei Plätze für Bettlägerige, die dort sterben können. In Berlin gibt es Anstrengungen für ein Betreuungsangebot, bei dem ambulante und partiell stationäre Teile verbunden werden.

Ich glaube, dass es nicht eine Lösung für alle Betroffenen geben wird, sondern dass wir verschiedene Modelle brauchen. Es gibt auch chronisch Drogenabhängige, die in ein normales Altenheim gehen. Das hängt sehr stark von den Personen selber ab.

Für welche Unterbringung würden sich ältere Drogenabhängige entscheiden, wenn sie die Wahl hätten?

Vogt: Ein Drittel der von uns befragten chronischen Drogenabhängigen konnte sich vorstellen, in ein normales Altenheim zu gehen. Ein Drittel will das unter keinen Umständen.

Die Wünsche des übrigen Drittels lagen zwischen diesen beiden Positionen. Man sollte nicht nur Sondereinrichtungen für diese Gruppe schaffen, sondern schauen, wie sie in ein ganz normales Altenheim gehen können.

Es ist nicht wünschenswert, dass wir Drogenabhängige immer nur in ihren Subkulturen mit anderen Drogenabhängigen lassen. Es ist besser, sie in Kontakt zu anderen Menschen zu bringen, damit sie eine andere Sicht bekommen. Aber für manche Leute werden wir sicher eigene Einrichtungen brauchen.

Welche Probleme haben Altersheime mit Ex-Junkies?

Vogt: Chronisch Drogenabhängige brauchen ein Leben lang Methadon, auch im Alter. Aber die Pflegerinnen und Pfleger in den regulären Einrichtungen haben große Berührungsängste gegenüber Methadon. Die Bundesregierung hat sich in den vergangenen Jahren sehr für die Vernetzung der Suchthilfe und der Altenhilfe eingesetzt, etwa mit Fortbildungen. Das beginnt eben damit, dass man den Altenpflegerinnen die Angst vor einem Medikament namens Methadon nimmt.

Welche Anlaufstellen gibt es für alternde Ex-Junkies heute?

Vogt: Wir haben die Aids-Kliniken, in denen ein enormes Wissen angesammelt ist. Diese Kliniken nehmen viele Drogenabhängige auf, sie haben sicher zurzeit die meisten Erfahrungen und die beste Kompetenz. Da geht es den Drogenabhängigen gut.

Sie sind sozial und kulturell kompatibel, das ist ein Riesenvorteil. In den Kliniken werden die Patienten gepflegt, aber sie können zurückgehen etwa in betreute Wohngemeinschaften, wenn es ihnen besser geht.

Das Interview führte Anja Krüger

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