Ärzte Zeitung, 23.10.2015

Hollywood-Star

Penélope Cruz plant Doku über leukämiekranke Kinder

Schauspielerin Penélope Cruz will einen Dokumentarfilm über leukämiekranke Kinder drehen. Dabei sollen nicht nur die kleinen Patienten selbst, sondern auch deren Ärzte im Fokus stehen.

Cruz-A.jpg

Dreht ihren ersten Dokumentarfilm: Penélope Cruz.

© Gonzalez/NurPhoto/dpa

MADRID. Hollywood-Star Penélope Cruz will einen Dokumentarfilm über leukämiekranke Kinder drehen. "Allein in Spanien erkranken jedes Jahr 300 Kinder an Leukämie. Es ist eine Krankheit, die noch nicht ausreichend erforscht wird", erklärte die spanische Schauspielerin.

Cruz hofft, durch ihren Film, in dem neben den Kindern auch ihre Familien und die Ärzte im Mittelpunkt stehen werden, nicht nur die Aufmerksamkeit für diese Krankheit innerhalb der Gesellschaft zu erhöhen, sondern auch mehr Engagement zur Erforschung neuer Medikamente zu erreichen.

Es wird Penélope Cruz‘ erster Dokumentarfilm sein, bei dem sie hinter der Kamera steht. Die 41-jährige Mutter zweier Kinder ist sich bewusst, dass die Arbeit mit den kranken Kindern emotional nicht leicht für sie werde. "Aber das schreckt mich nicht ab. Ganz im Gegenteil: Es wird mich anspornen, noch mehr solcher Projekte in Angriff zu nehmen", so die spanische Oscar-Preisträgerin.

"Ich werde schon bald die Kinder treffen. Einige von ihnen haben die Krankheit überwunden, andere kämpfen gerade dagegen.", erklärte Penélope Cruz, die vor kurzem in Julio Medems Film "Ma ma" eine Frau mit Brustkrebs im Endstadium darstellte.

Penélope Cruz hat 2009 als erste spanische Schauspielerin den Oscar gewonnen. (mame)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »