Ärzte Zeitung, 13.01.2005

FUNDSACHE

"Sie haben eine neue traurige Nachricht"

Mit einer neuen Software sollen Anrufbeantworter in Zukunft dringende oder traurige Nachrichten von weniger wichtigen unterscheiden können. Das Programm namens "Emotive Alert" bestimmt Lautstärke, Tonhöhe und Geschwindigkeit des aufgesprochenen Textes und vergleicht diese Merkmale mit abgespeicherten Standardwerten.

Entsprechend kann es die Nachricht dann als glücklich, traurig, aufgeregt, ruhig, offiziell, ungezwungen, dringend und nicht dringend einstufen.

Der Angerufene erhält dann eine SMS mit einem Symbol, das die Art der neuen Nachricht kennzeichnet, berichtet der "New Scientist".

Die Software vergleicht die charakteristischen Sprachwerte jeder Nachricht mit acht abgespeicherten "akustischen Fingerabdrücken", die die acht emotionalen Zustände repräsentieren und von US-Forschern entwickelt wurden. Was das Gerät noch nicht kann, ist, wichtige von unwichtigen Nachrichten zu unterscheiden. (ddp)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wer viel Wasser trinkt, beugt Harnwegsinfekten vor

Den Ratschlag, viel zu trinken, sollten sich Frauen nicht nur während eines Harnwegsinfektes zu Herzen nehmen. Auch wer danach reichlich Wasser trinkt, profitiert davon. mehr »

In der Praxis oft auch knifflige AU-Fälle

Die Regeln, wie und wann ein Arzt einen Patienten krankschreiben darf, sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie festgehalten. In der Praxis gibt es jedoch viele knifflige Fälle. mehr »

Handlungsbedarf bei Chronikerpauschale!

Die Chronikerzuschläge für Hausärzte bleiben eine der dringendsten Hausaufgaben für die Selbstverwaltung. Es wird Zeit, die alten bürokratischen Zöpfe abzuschneiden, meint unser Abrechnungsexperte. mehr »