Ärzte Zeitung, 02.08.2006

FUNDSACHE

Schöne Paare zeugen eher ein Mädchen

Das erste Kind eines schönes Paares wird nach einer neuen britischen Studie eher ein Mädchen als ein Junge. Demnach ist die Wahrscheinlichkeit, daß attraktive Eltern als erstes eine Tochter bekommen, um 26 Prozent höher als die Geburt eines Sohnes, wie die britische Zeitung "Sunday Times" berichtete.

Begründet wurde die Theorie mit den unterschiedlichen "Evolutionsstrategien", die die Geschlechter im Laufe der Menschheitsgeschichte zum Überleben entwickelt hätten.

"Schöne Eltern bekommen mehr Töchter als häßliche Eltern, weil physische Attraktivität vererbbar ist, und weil Töchter davon mehr profitieren als Söhne", sagte der Leiter der Studie, Dr. Satoshi Kanazawa von der London School of Economics.

Bei männlichem Nachwuchs komme es eher auf den sozialen Status des Vaters an, bei Töchtern dagegen auf das gute Aussehen. Die Erhebung stützt sich auf die Daten von mehr als 20 000 US-Amerikanern. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)
Organisationen
London School of Economics (11)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »