Ärzte Zeitung, 11.09.2007

Gehirnwäsche macht Bienen brav

Bienenköniginnen unterziehen ihre jungen Arbeiterinnen offenbar einer Art chemischer Gehirnwäsche, um sie gefügiger zu machen. Sie sondern einen dopaminartigen Duftstoff ab - Homovanillylalkohol -, der gezielt das Lernen aus negativen Erfahrungen blockiert, wie neuseeländische Biologen beobachtet haben.

Damit verhindern die Königinnen, dass ihre Arbeiterinnen aggressive Verhaltensweisen entwickeln. Diese Strategie dient wohl hauptsächlich dem Selbstschutz, vermuten die Forscher. Denn empfänglich für den Duftstoff sind nur die jungen Tiere, die für die Pflege und die Versorgung der Königinnen zuständig sind. Die älteren, die Honig sammeln und den Bau verteidigen, reagieren nicht. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3198)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »